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Israelkritische Konferenz

Der Bürgermeister demonstriert

Nach Mitgliedern der jüdischen Gemeinde hat auch der Frankfurter Bürgermeister Becker angekündigt, gegen die israelkritische Konferenz im Juni vor dem Ökohaus demonstrieren zu wollen.

Der Frankfurter Bürgermeister Uwe Becker (CDU) will gegen die israelkritische Konferenz am 9. Juni, 19 Uhr, vor dem Ökohaus demonstrieren. Das bestätigte seine Sprecherin Laura Wagner. Im Tagungszentrum Ka Eins im Ökohaus beginnt an diesem Abend eine Tagung unter dem Titel „50 Jahre israelische Besatzung“. Prominente Kritiker der israelischen Politik gegenüber Palästina treten auf.

Becker wirft dem Veranstalter Kopi (Deutscher Koordinierungskreis Palästina Israel) vor, die Kampagne „Boykott, Deinvestitionen, Sanktionen“ (BDS) gegen Waren aus Israel zu unterstützen. BDS wurde 2005 von palästinensischen Organisationen ins Leben gerufen. Ziel ist unter anderem, einen Abzug der Israelis aus den seit dem Sechs-Tage-Krieg 1967 besetzten Gebieten zu erwirken.

Sacha Stawski, Mitorganisator der Demo, sagte, die BDS-Kampagne überschreite „die Grenze zum Antisemitismus“. Israel werde „dämonisiert und delegitimiert“. Die Jüdische Gemeinde will ebenfalls demonstrieren.

Matthias Jochheim aus dem Sprecherkreis von Kopi wies die Kritik zurück. Der Sicherheit der palästinesischen Bevölkerung müsse der gleiche Stellenwert eingeräumt werden wie der der israelischen. In einer liberalen Stadt wie Frankfurt dürften Debatten nicht verhindert werden. Jochheim lud Becker ein, über die gewaltlose Lösung des Nahostkonflikts zu diskutieren. fle

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