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Die Besucherzahlen bei der IAA 2019 waren rückläufig.

Automesse

Bündnis für IAA in Frankfurt

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Fraport, RMV und Mainova engagieren sich für den Standort. Derweil fährt der Wirtschaftsdezernent mit den entscheidenden Leuten durch die Stadt.

Frankfurt sagt JAA zur IAA.“ Unter diesem Motto steht eine Kampagne der Flughafenbetreiberin Fraport, des Energieversorgers Mainova und des Rhein-Main-Verkehrsverbunds. Ziel ist es, den Verband der Automobilindustrie (VDA) davon zu überzeugen, dass Frankfurt auch im Jahr 2021 und darüber hinaus der richtige Standort für die Messe ist.

„In den Augen vieler Frankfurterinnen und Frankfurter gehört die IAA zu unserer Stadt und Region wie der Römer, der Apfelwein und die Eintracht: Die IAA ist für unsere Bürgerinnen und Bürger nicht nur eine Messe, sie ist ein Teil ihrer lokalen Identität“, heißt es in der „Frankfurter Mobilitätserklärung“ der drei Partner, die sich auf Anregung der Wirtschaftsförderung zusammengetan haben.

Frankfurt sei Knoten des weltweiten Luftverkehrs, des Bahnverkehrs, des Autoverkehrs und des digitalen Datenverkehrs, argumentieren Mainova, Fraport und RMV. Die Stadt sei damit „das europäische Mobilitätsdrehkreuz“.

Das Bündnis für die IAA bemüht sogar die Paulskirche, um Werbung für den Messestandort zu machen. Mobilität müsse heutzutage „völlig neu gedacht werden“, es brauche also eine Revolution, insofern sei die Stadt des ersten deutschen Parlaments der richtige Ort. „Der VDA soll feststellen, wie sehr Stadt und Region hinter dieser Messe und ihrem neuen Konzept stehen“, sagte der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, Oliver Schwebel, zu der Kampagne.

Unterdessen empfing Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) am Dienstag Besuch vom VDA. Gemeinsam mit Schwebel und Tourismuschef Thomas Feda führte Frank die VDA-Vertreter zu Orten in der Innenstadt, an denen sich die IAA präsentieren könnte – wie etwa der Hauptwache.

Vom Messegelände aus, das laut Markus Frank weiterhin Zentrum der neuen Mobilitätsmesse bleiben soll, fuhr die Gruppe im Velotaxi, mit einem autonomen Bus und einem Tesla-Taxi durch die Innenstadt. Zur Frankfurter Bewerbung gehört die Präsentation von verschiedenen Verkehrsmitteln an unterschiedlichen Stellen in der Stadt und in der Region.

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