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Die „Wolken“ (1963) von Zoltán Kemény sollten auch in einem Neubau ihren Platz finden.
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Die „Wolken“ (1963) von Zoltán Kemény sollten auch in einem Neubau ihren Platz finden.

Kultur

Denkmalschutz fürs Wolkenfoyer

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Das Landesamt hebt das Kunstwerk im Foyer des Opern- und Schauspielhauses hervor.

Das Landesamt für Denkmalpflege in Wiesbaden hat das Foyer der Städtischen Bühnen in Frankfurt unter Denkmalschutz gestellt. „Der Foyerbau der Städtischen Bühnen mit seinem Wolken-Kunstwerk erfüllt die Kriterien eines Kulturdenkmals (…) aus geschichtlichen, städtebaulichen und künstlerischen Gründen“, heißt es in dem Schreiben, das der Frankfurter Rundschau vorliegt.

Das Eingangsfoyer mit der raumgreifenden Deckenskulptur „Wolken“ (1963) von Zoltán Kemény sei in das „nachrichtliche Denkmalverzeichnis aufzunehmen“, heißt es weiter.

Bereits zuvor hatte ein Gutachten den Denkmalwert des Foyers herausgearbeitet. „Mit seiner urbanen, transparenten Fassade steht das Foyer für das neue, demokratische Selbstverständnis Westdeutschlands nach 1945. Es wurde als besondere Form eines öffentlichen Raums wahrgenommen und entsprechend genutzt“, sagte Heinz Wionski, Leiter der Abteilung Bau- und Kunstdenkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege, seinerzeit.

Vonseiten der Stadt lobten Planungsdezernent Mike Josef und Kulturdezernentin Ina Hartwig (beide SPD) die Nachricht aus Wiesbaden. „Die Ausweisung des Foyerbaus als Einzelkulturdenkmal wird ausdrücklich begrüßt. Damit wird der mögliche Standort des Theaters gestärkt, auch wenn sich für einen anschließenden Neubau mit Integration des Kulturdenkmals eine herausfordernde Bau- und Planungsaufgabe stellt“, teilten sie gemeinsam mit. Eingerahmt von den ebenfalls denkmalgeschützten Wallanlagen biete sich die Möglichkeit, die Gestaltung des Willy-Brandt-Platzes unter Berücksichtigung der Frankfurter Geschichte und im Einklang mit den denkmalgeschützten Elementen als Ort mit und für die Kultur zu entwickeln, teilten sie weiter mit. Derzeit prüft eine städtische Stabsstelle fünf mögliche Standorte für einen Neubau der Bühnen.

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