Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

„Der Boxer“ von Francis Pesamino im Weltkulturen-Museum.
+
„Der Boxer“ von Francis Pesamino im Weltkulturen-Museum.

Buchmesse Frankfurt 2012

Die Buchmesse macht sich breit

  • VonKatja Sturm
    schließen

Ein umfangreiches Rahmenprogramm für die tollen Büchertage zwischen 10. und dem 14. Oktober bietet vielfältige Einblicke in die neuseeländische Kultur. Also in all das jenseits von All Blacks, Haka Ka-Mate und Kiwis.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm für die tollen Büchertage zwischen 10. und dem 14. Oktober bietet vielfältige Einblicke in die neuseeländische Kultur. Also in all das jenseits von All Blacks, Haka Ka-Mate und Kiwis.

Den Geist Neuseelands werden im Oktober nicht nur die Besucher der Buchmesse spüren. Auch an zahlreichen anderen Orten in der Stadt soll die Kultur des „Landes der langen, weißen Wolke“, wie die Maori ihre Heimat nennen, erlebbar werden. „Wir möchten einen Eindruck davon geben, wie wir sind“, erklärt Tanea Heke, die als Projektdirektorin für den Auftritt des diesjährigen Ehrengastes der großen Literaturschau verantwortlich ist.

20 Einrichtungen beteiligen sich mit Lesungen, Diskussionen, Tanz, Theater, Filmen und Ausstellungen an dem Rahmenprogramm, dessen Höhepunkte gestern bei einer Pressekonferenz im Museum der Weltkulturen vorgestellt wurden. Dort selbst läuft schon jetzt und noch bis 20. Oktober eine Ausstellung mit Werken des Malers Stephen Bambury.

Incredibly hot sex...

Zwei weitere Schauen sind vom 3. bis 28. Oktober zu sehen: „Incredibly hot sex with hideous people“ mit Underground-Publikationen sowie „Face to Face“ mit Arbeiten des samoanischen Künstlers Francis Pesamino. Dessen Porträts, mit Hilfe handgezeichneter Typographien angefertigt, werden Objekten aus der Polynesien-Sammlung des Museums gegenübergestellt. Der Frankfurter Kunstverein zeigt vom 5. Oktober bis 25. November die Ausstellung „Contact“ mit zeitgenössischen Werken von 20 Vertretern der Malerei, Foto- und Installationskunst.

Im Filmmuseum werden vom 2. bis 7. Oktober ebenso Maori-Geschichten wie moderne Klassiker und Literaturverfilmungen aus dem Land der „Herr der Ringe“-Trilogie zu sehen sein. Im Mousonturm inszenieren die Tanzchoreographen Kate McIntosh und Jo Randersen ihre Sicht auf soziale und politische Entwicklungen (13./14. Oktober), im English Theatre wird beim Klassiker „Carnival of Souls“ ein Theaterspektakel geboten, das am 13. Oktober laut Heke in einer „unvergesslichen Nacht“ münden wird.

Open Books

Abseits des Messegeländes versammelt sich die internationale Buch-Szene vom 9. bis 13. Oktober bei den Open Books, bei Literatur im Römer sowie Literatur im Bahnhof. Letztere stellt Krimis in den Vordergrund und präsentiert unter anderem Ingrid Noll und Jussi Adler-Olson. Die Open Books bieten bereits zum vierten Mal einen Überblick über die Neuerscheinungen des Herbsts. 100 Lesungen mit 160 Autoren stehen auf dem Programm, darunter eine mit Martin Walser am 12. Oktober im Haus des Buches sowie zum Auftakt am 9. Oktober einen Abend mit dem am Vortag gekürten Preisträger des Deutschen Buchpreises im Schauspiel. Beim Klassiker Literatur im Römer am 10./11. Oktober gibt es in den Römerhallen Gespräche im Viertelstundentakt, unter anderem mit Bodo Kirchhoff und Martin Suter.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare