Buchhandel

Buchhandel: Aktionswoche im Lockdown

  • Oliver Teutsch
    vonOliver Teutsch
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Nur wenige unabhängige Buchhandlungen werben für ihre Bücher

Es sind keine leichten Zeiten für Aktionen. Unter diesem Stern steht auch die diesjährige „Woche der unabhängigen Buchhandlungen“ vom 31. Oktober bis zum 7. November. Das Format war vor sechs Jahren initiiert worden, um kleinen, eigenständigen Buchhandlungen eine gemeinsame Plattform zu bieten.

Doch längst nicht alle Buchhandlungen nehmen an der Aktionswoche teil, in Frankfurt sind es in diesem Jahr neun. Die Gelegenheit, im Aktionszeitraum mit Veranstaltungen auf sich aufmerksam zu machen, nutzt in diesem Jahr in Frankfurt nur die Büchergilde Gutenberg. Die traditionsreiche Buchhandlung bietet an diesem Samstag ein „Bücherfrühstück digital“ an, bei dem der Bibliothekar Rainer Brauers die besten Bücher des Jahres vorstellt. Weitere Aktionen gibt es in Frankfurt nicht. „Vielleicht hatten die Buchhandlungen wegen der Pandemie ein wenig Sorge“, heißt es vonseiten der Veranstalter.

Auch bundesweit ist die Zahl der Veranstaltungen überschaubar, viele setzen auf eine digitale Umsetzung, wer eine Lesung vor Ort geplant hatte, muss sie nach den verschärften Hygieneschutzauflagen ohnehin überdenken.

Nicht in Gefahr ist zum Abschluss der Aktionswoche eine traditionelle Wahl: Die unabhängigen Buchhandlungen küren am Samstag, 7. November (11 Uhr), ihr Lieblingsbuch des Jahres. Auch diese Veranstaltung werde in diesem Jahr digital über die Bühne gehen, wurde verkündet.

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