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Die Pestalozzischüler Esma Nour, Abigail und Aysa (v.l.) spielen Puppentheater mit Kartoffeln.
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Die Pestalozzischüler Esma Nour, Abigail und Aysa (v.l.) spielen Puppentheater mit Kartoffeln.

Frankfurt-Nordost

Brot backen und Teich anlegen

  • Greta Zimmermann
    VonGreta Zimmermann
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Beim Wettbewerb „Schule und Natur“ geht es um Ernte, Tiere und Pflanzen. Welche Schulen das Preisgeld in Höhe von 13 000 Euro bekommt, verkündet die Jury Anfang Juli.

An einem Rosenbogen ranken Hopfen und Wein. Ein leises Rasseln klingt von einem Windspiel am Baum gegenüber. Neben sorgfältig angelegten Blumen- und Kräuterbeeten baumelt eine Hängematte. „Garten grüner Daumen“ heißt es auf einem Schild an einem bunten Zaun am Eingang. Das Areal, das etwas versteckt am Günthersburgpark liegt, gehört zur Integrierten Gesamtschule Nordend und ist der Stolz der Garten-AG.

Zum vierten Mal treten die Schüler der AG mit ihrer Grünfläche beim Wettbewerb „1822 Schule und Natur“ an. Seit 33 Jahren gibt es den Wettbewerb der Stiftung der Frankfurter Sparkasse für Frankfurter Schulen. „Zunächst war die Aktion vor allem dazu gedacht, mehr Grün in die oft sehr grauen Schulhöfe zu bringen“, sagt Ottilie Wenzel von der Stiftung. Mittlerweile gebe es viele fest integrierte Gartenanlagen, die Platz für wechselnde Projekte schaffen.

Als Mitglied der Jury achtet sie deshalb bei der Begehung auf die Veränderungen und nicht nur auf den aktuellen Stand des Gartens. Als Dreier-Team sind Wenzel, Pia Kersten vom Staatlichen Schulamt und Ditmar Breimhorst, Gartenpädagoge des Palmengartens, im Frankfurter Osten unterwegs. Eine zweite Gruppe guckt sich im Westen um. Zwanzig Schulen haben sich in diesem Jahr beworben.

Im Garten der IGS Nordend haben sich die Schüler für ihre Präsentation ordentlich in einer Reihe aufgestellt. Sie zeigen drei Miniteiche, die in diesem Jahr zu dem Garten dazugekommen sind. Die Idee kommt vom 13-Jährigen Oskar Papadopoloulos: „Ich wollte schon seit ich hier mitmache einen Teich“, sagt er. In einer Abstimmung mit der AG konnte er seinen Vorschlag durchsetzen.

Sieger steht im Juli fest

Ditmar Breimhorst ist der pädagogische Aspekt wichtig: „Und wer kann mir sagen, wie diese Pflanze heißt?“, fragt er in die Runde und zieht eine Blume aus dem Teich. „Wasserhyazinthe“, das weiß die Arbeitsgruppe. Stolz zeigen die Kinder ihm, dass sie auch den „Schwimmenden Büschelfarn“ im Teich haben, der auf der roten Liste der bedrohten Pflanzenarten steht.

Während die AG im Nordend unter der Leitung von Dirk Petrat und Selma Korc bereits einige Erfahrung mitbringt, wird an der Friedrich-Ebert-Schule durch ein Großprojekt der Schulgarten erst wieder zu neuem Leben erweckt. Bis vor kurzen war hier nur eine hügelige Landschaft. Jetzt sind erste Beete angelegt und der versickerte Teich mit Rindenmulch aufgefüllt worden.

Die Abschlusspräsentationen fallen sehr unterschiedlich aus. Im Garten der Pestalozzischule in Seckbach sind für die Begehung verschiedene Stationen von den Schülern aufgebaut worden. Unter Leitung von Helga Göpper hat die Klasse 4b in diesem Jahr unterschiedliche Getreidesorten angebaut. Obwohl der eigene Roggen noch nicht ganz reif oder von Kaninchen angeknabbert ist, gibt es selbstgebackenes Brot zu verkosten. Dabei bekommt die Jury erklärt, wie das Getreide in die Lebensmittel kommt.

Nebenan hat Natalie Radewagen mit den Zweitklässlern Kartoffeln angepflanzt. Die Gruppe der achtjährigen Asya Erbasi spielt mit einem Kasperletheater nach, wie die Kartoffel aus Südamerika nach Europa gekommen ist.

Welche Schulen das Preisgeld in Höhe von 13 000 Euro bekommt, verkündet die Jury Anfang Juli. Infos online unter www.frankfurter-sparkasse.de/schuleundnatur

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