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Frankfurt bekommt ab Mitte 2022 13 Busse, die mit Brennstoffzellen fahren.

Verkehr

Stadt Frankfurt kauft schadstoffarme Busse mit Brennstoffzellen

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Die Stadt Frankfurt kauft 13 Brennstoffzellenbusse, die auf der Linie 36 fahren sollen. Das soll dabei helfen, Frankfurt dieselfrei zu machen.

Frankfurt - Auf der Linie 36 sollen vom Sommer 2022 an statt Dieselfahrzeugen Brennstoffzellenbusse fahren. 13 solcher Busse will die Stadt Frankfurt dafür mit Unterstützung des Landes kaufen. Die Anschaffungskosten liegen bei 9,1 Millionen Euro. Das Land steuert 2,4 Millionen Euro aus Mitteln des Programms „Beschaffung von Elektrobussen für den öffentlichen Personennahverkehr in Hessen“ bei.

„Mit den Brennstoffzellenbussen bringt die Stadt neben den batterieelektrischen Bussen einen zweiten alternativen Antrieb auf die Straße und setzt damit ein wichtiges Signal“, sagte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Die Mobilitätswende könne nur gelingen, wenn innovative Konzepte sich im Alltag bewährten.

Brennstoffzellenbusse in Frankfurt sollen Emissionen verringern

Der Einsatz von Brennstoffzellenbussen biete die Chance, die lokalen Emissionen des innerstädtischen Verkehrs maßgeblich zu verringern, sagte Frankfurts Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD). Die Technik sei ein elementarer Baustein, um den gesamten Frankfurter Nahverkehr „dieselfrei“ zu machen.

Die Stadt will auch mehr Busse mit Batterieantrieb fahren lassen. Schon im Dezember sollen die Linien 33 und 37 sowie die neue Metrobuslinie M60 komplett auf batterieelektrische Busse umgestellt werden.

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