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Bornheim

Weniger Verkehr auf der Saalburgstraße

  • Boris Schlepper
    vonBoris Schlepper
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Bürgerinitiative „Herz von Bornheim“ fordert eine zeitnahe Verkehrsberuhigung – dafür hat sie eine Online-Petition gestartet. Die Gruppe hat mehrere Ideen gesammelt, wie die Situation verbessert werden kann und will etwa die Bus-Endhaltestelle verlegen.

Die Saalburgstraße ist laut, stark befahren und für Radfahrerinnen und Radfahrer gefährlich. Die Bürgerinitiative „Herz von Bornheim“ fordert deshalb eine möglichst zeitnahe Verkehrsberuhigung und eine Entlastung der Anwohner:innen. In der Sitzung des Ortsbeirats 4 am Dienstagabend hat sich die Gruppe erstmals vorgestellt.

Die Initiatorin der BI, Carolina Bâ, wohnt seit 20 Jahren in der Saalburgstraße. „Die Situation hat sich immer mehr verschlimmert.“ Zwar habe es im Ortsbeirat bereits viele Ideen gegeben, wie etwa das Radfahren auf der Saalburgstraße sicherer und das Tempo-Limit eingehalten werden könne, „bislang ist aber nichts geschehen“. Die Gruppe hat deshalb eine Online-Petition gestartet, damit alle Verkehrsteilnehmer:innen, Anwohner:innen und der ÖPNV gleichwertig wahrgenommen werden.

Der jetzige Zustand sei „nicht länger tragbar im Sinne einer modernen, lebenswerten und klimagerechten Stadt“, so Bâ. Die Verkehrsführung auf der Saalburgstraße sei chaotisch und gefährlich. Dadurch werde die Straße weniger attraktiv, das schade vor allem dem von der Pandemie gebeutelten Einzelhandel.

Haltestelle auf Allee verlegen

Seit Anfang des Jahres sammelt die Gruppe Ideen, wie die Anwohner:innen etwa von der Luftverschmutzung und dem hohen Lärmpegel entlastet werden kann, sagt Bâ. Sie regt etwa an, die Bus-Endhaltestelle Bornheim Mitte auf die Saalburgallee zu verlegen. Es sei nicht sinnvoll, dass diese mitten an der engsten und überfülltesten Stelle platziert ist. An der Allee gebe es mehrere geeignete Standorte. Auch wäre es wünschenswert, wenn endlich E-Busse zum Einsatz kämen und der Taxistand auf die Berger Straße verlegt werde.

Ein großes Problem ist laut Bâ zudem, dass es keine sicheren Radwege gibt. Sie kenne viele Familien, die häufiger mit dem Fahrrad unterwegs sein wollten, „denen ist die Saalburgstraße aber zu gefährlich“. In Seitenstraße könne nicht ausgewichen werden, diese seien zu eng. Die Initiative fordert deshalb einen geschützten Pop-Up-Radweg.

Ulrich Labonté (SPD) bedankte sich für die Anregungen der Initiative. Diese müssten in ein Gesamtkonzept eingebunden werden, an dem schon länger gearbeitet werde. Er hoffe, der Ortsbeirat schaffe es, in den kommenden zwei Jahren konkrete Vorschläge zu entwickeln, wie die Situation auf der Saalburgstraße verbessert werden kann.

Weitere Infos zur Initiative sind unter www.herzvonbornheim.de zu finden. Die Petition unter: www.change.org

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