Auf dem Wochenmarkt auf der Berger Straße ist es zu eng, sagt die Stadt. AB Mittwoch soll es abwechseln nur noch auf einer Straßenseite Stände geben.
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Auf dem Wochenmarkt auf der Berger Straße ist es zu eng, sagt die Stadt. AB Mittwoch soll es abwechseln nur noch auf einer Straßenseite Stände geben.

Bornheim

Weniger Stände auf Bornheimer Wochenmarkt

  • Boris Schlepper
    vonBoris Schlepper
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Die Stadt will mehr Platz rund um das Bornheimer Uhrtürmchen schaffen. Derzeit wird nach einem alternativen Standort für den Markt gesucht - denkbar ist etwa der Festplatz.

Die Stände auf dem Bornheimer Wochenmarkt auf der Berger Straße sollen wegen der Corona-Krise von Mittwoch an weniger eng stehen. Das Management für Hafen und Markt Frankfurt will künftig nur noch Beschicker auf einer Straßenseite zulassen, sagt Michael Lorenz, der für die Märkte zuständige Abteilungsleiter. Parallel dazu sucht die Stadt nach einem temporären Ausweichplatz für den Markt, der mittwochs und samstags viele Kunden anzieht.

Obwohl inzwischen auf allen Märkten der Stadt gastronomische Stände verboten sind und es dadurch mehr Raum gebe, sei es auf der Berger Straße nach wie vor zu dicht, sagt Lorenz. Die Hälfte der mehr als 30 Beschicker soll deshalb aussetzen, immer abwechselnd eine Straßenseite. Die Grundversorgung könne dadurch weiter aufrechterhalten werden.

Um mehr Beschickern Platz zu bieten, werde zudem nach einer Ausweichfläche gesucht, sagt Lorenz. Denkbar sei etwa der Festplatz an der Eissporthalle. Die Fläche liege noch relativ „wohnortnah“, sei groß genug, auch gebe es dort Stromanschlüsse. Derzeit liefen Gespräche mit der Tourismus und Congress GmbH.

Auf anderen Märkten gebe es das Problem nicht, sagt Lorenz. An der Konstablerwache etwa sei viel Platz entstanden, da Gastro-Stände an den beiden Markttagen Donnerstag und Samstag verboten sind. Auch wohnten dort weniger Menschen.

Vergangene Woche hatten sich besorgte Bürger an die Kommune gewandt. Sie monierten, dass die Stände in Corona-Zeiten rund um das Uhrtürmchen zu dicht stünden. Auch, da auf der Berger viele unterwegs sind, die den Markt gar nicht besuchen wollen (die FR berichtete).  

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