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Bernhard Ochs vom Ortsbeirat ärgert sich über die seit Monaten geschlossene öffentliche Toilette in Bornheim Mitte.
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Bernhard Ochs vom Ortsbeirat ärgert sich über die seit Monaten geschlossene öffentliche Toilette in Bornheim Mitte.

Bornheim

Toilettenhaus in Bornheim-Mitte geschlossen

  • VonNiklas Mag
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Das öffentliche Toilettenhaus in Bornheim Mitte ist defekt. Die Kabinentüren müssen ausgetauscht werden. Die Stadt will die Anlage besser vor Vandalismus schützen.

Bernhard Ochs (Die Frankfurter) ist genervt von den Toiletten in Bornheim Mitte. Die drei Kabinen am Uhrtürmchen, zwischen Mainkur- und Spessartstraße, sind seit einiger Zeit defekt. „Das ist gerade an dieser Stelle einfach schwierig. Es sind viele Wochenmarktbesucher dort, die nicht auf die Toilette gehen können“, beschwert sich Ochs, der auch Mitglied des zuständigen Ortsbeirats 4 ist.

Im Amt für Bau und Immobilien ist man sich der problematischen Toiletten-Situation in Bornheim bewusst. Sprecher Günter Murr sagt: „Die Türen der Kabinen sind defekt.“ Doch arbeite das Dezernat bereits an einer Lösung: „Momentan werden Angebote von Firmen eingeholt, die die Türen austauschen oder reparieren. Das ist kein ganz unerheblicher Aufwand“, so Murr. Die Wirtschaftlichkeit der Reparaturen stünde im Vordergrund, weshalb es noch keinen genaueren Zeitplan gebe.

In einer der Sitzungen vor den Ferien hatten sich Anwohnerinnen und Anwohner gemeldet, denen die Schließung der Toiletten ebenfalls auf die Nerven geht. Daraufhin bat Ochs die Stadt, sich mit der Betreiberfirma der öffentlichen Toilettenanlage ins Benehmen zu setzen, damit die Toilette baldmöglichst wieder vollständig und intakt der Bevölkerung angedient werden kann „und es mit der Notdurft in Bornheim ein Ende hat“, heißt es in dem Antrag.

Ochs ließ darin seinem Ärger freien Lauf: „Nach jahrelangem Zusammenkneifen und beschwerlichem Einhalten, bedingt durch den Abriss der alten Toilette, war es endlich soweit. Die neue Toilettenanlage im Herzen wurde ihrer hehren Bestimmung zugeführt. Den wilden Pinklern und Hinterhofentsorgern wurde endlich eine innovative High-Tech-Alternative entgegengesetzt.“

Es würde sich bei der Bornheimer Toilettenanlage schließlich nicht um ein Herzhäuschen ländlicher Prägung, sondern um ein urbanes Gesamterlebnis mit Metropolencharakter handeln. Dass öffentliche Toiletten etwas Wichtiges sind, hätte auch die Politik erkannt gehabt: Die damalige Oberbürgermeisterin Petra Roth hatte die Anlage im Februar 2006 eröffnet, erinnert Ochs in der Antragsbegründung. „Im Herzen Bornheims wurde damals ein ,klobales‘ Zeichen gesetzt. Sprichwörtlich auf den letzten Drücker kamen die High-Tech-Türen sogar aus den USA eingeschwebt.“ Bernhard Ochs findet deshalb: „Da muss jetzt etwas gemacht werden.“ Das Toilettenkonzept in Frankfurt hätte ohnehin einige Schwächen. Zudem missfalle ihm, dass derzeit ein Imbissbetreiber die Toilettenkabinen als Abstellplatz nutze.

„Dass der Imbiss die Toiletten zwischenzeitlich als Abstellkammer nutzt, ist so abgesprochen“, stellt Dezernatssprecher Murr klar. „Weil die Kabinen nicht anders genutzt werden können, wurden sie umgewidmet.“ Die Toilettenkabinen sollen in Zukunft einige Verbesserungen erfahren und deutlich stabiler werden, um sie besser vor Vandalismus zu schützen.

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