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Regionale Speisen zu regionalen Filmen im Bornheimer Ratskeller

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Von: Fabian Böker

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Mario Furlanello zeigt in seinem Sommergarten am, Bornheimer Hang Frankfurt-Filme.
Mario Furlanello zeigt in seinem Sommergarten am, Bornheimer Hang Frankfurt-Filme. © Renate Hoyer

Der Ratskeller lockt ab dem 4. September erst mit einem Erzeugertag, dann mit einer Kinowoche, in der Filme mit Frankfurt-Bezug gezeigt werden.

Der Ratskeller am Bornheimer Hang wirbt damit, dass seine Speisen von regionalen Erzeugern und Erzeugerinnen stammen. Nun bietet das Restaurant in der Kettelerallee bereits zum fünften Mal die Möglichkeit, sich vor Ort über die genaue Herkunft der regionalen Speisen zu informieren. Direkt danach startet eine Kinowoche im Sommergarten, der den Blick von oben auf die Eissporthalle, den Riederwald und den Ostpark öffnet.

Zunächst aber öffnet der Ratskeller seine Türen am Sonntag, 4. September. Der 5. Erzeugertag ist, so sagt es Mitarbeiterin Catherine Waimer, „der wichtigste Tag für uns im Jahr“. Denn an diesem Tag können die Besucher und Besucherinnen „hautnah miterleben, wie unser Restaurantbetrieb abläuft“. Sie können sehen, wo das Essen herkommt, das auf der Speisekarte als saisonbedingt und immer frisch angepriesen wird. Sie können mit den dahinter stehenden Produzent:innen ins Gespräch kommen und Häppchen probieren.

Weil der Sonntag auch zugleich den Gastronomen als Tag der offenen Tür dient, können die Gäste auch sehen, wie der Chef Mario Furlanello selbst Nudeln macht. „Wir wollen unseren Kochprozess zeigen“, erläutert Furlanello. „Wir wollen, das man sieht, dass Kochen zwar kein Hexen-, aber ein Handwerk ist.“

Ab 14 Uhr bieten die Erzeuger und Erzeugerinnen Fleisch, Käse, Eier, Honig, Fisch, Obst, Pilze und Getränke an. Besucher:innen können Zeitfenster buchen, sich den Teller vor Ort ausleihen und zahlen einmalig zwei Euro.

Nach dem regulären Ruhetag am Montag geht es am Dienstag, 6. September, mit der nächsten Veranstaltung weiter. Bis zum 10. September ist täglich ein Kinofilm im Sommergarten zu sehen. Das Besondere daran: Jeder Film hat einen Bezug zu Frankfurt. „Und wenn nur einmal kurz die Skyline gezeigt wird“, sagt Catherine Waimer und schmunzelt.

Zu sehen ist unter anderem „Nichts ist besser als gar nichts“, ein teildokumentarischer Film von Jan Peters aus dem Jahre 2010. In diesem ist er selbst der Protagonist, der versucht, in Frankfurt Geld zu verdienen – indem er Reisende auf seiner Gruppenkarte mitnimmt. Auf dem Programm stehen auch „Toubab“, „Das schwarze Quadrat“, „Le Prince“ und „Die dunkle Seite des Mondes“. Der Eintritt kostet jeweils fünf Euro, ab 17 Uhr kann à la carte gegessen werden, los geht es jeweils um 20 Uhr, bei Regen fällt der Film aus.

Anmeldungen für den Erzeugertag sind unter www.ratskeller- bornheim.de möglich. Für die Kinowoche werden Reservierungen per E-Mail an kino@ratskeller- bornheim.de entgegen genommen.

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