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Günthersburgpark: Ärger über matschige Wege

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Das Grünflächenamt möchte den maroden Weg, der die Wetterau- mit der Weidenbornstraße verbindet, sanieren. Noch ist offen, wie.

Sobald es regnet, wird im Günthersburgpark häufiger laut geflucht. Zumindest an einer Stelle. Denn der Weg, der die Grünfläche zwischen Wetterau- und Weidenbornstraße durchquert, verwandelt sich dann in eine Ansammlung von großen Pfützen. Fußgänger und Radfahrer können kaum noch durch, ohne nass oder dreckig zu werden. Viele weichen mittlerweile auf die Wiesen aus, die jedoch auch schon matschig sind.

Das Problem ist dem Grünflächenamt bekannt, sagt die stellvertretende Leiterin Heike Appel. Mitarbeiter aus dem Bezirk hätten darauf aufmerksam gemacht. Derzeit werde geprüft, wie der Schaden behoben werden kann. „Wir überlegen, ob wir den Weg wieder herstellen“ – also die Löcher wie in den vergangenen Jahren auffüllen. Das könne schnell umgesetzt werden. Denkbar sei auch, die Strecke mit einem hellen Asphalt zu versehen, der die Farbe der wassergebundenen Kieswege habe, sagt Appel. Ähnliche Pfade gebe es bereits im Grüneburgpark. Dafür sei jedoch eine Ausschreibung nötig, „das dauert länger“.

Günthersburgpark: Pläne für den historischen Teil

Noch sei keine Entscheidung gefallen, auch, weil der Park in den kommenden Jahren ohnehin angegangen werden soll, so die stellvertretende Amtsleiterin. Im Zuge der Bebauung des Neubaugebietes „Günthersburghöfe“ wird der Park um das Werkstattgelände des Grünflächenamts erweitert (die FR berichtete). In diese Planung soll der gesamte Park miteinbezogen werden. Viele Wege im südlichen Teil des Parks seien sanierungsbedürftig.

Dabei soll auch für den historischen Abschnitt des Günthersburgparks ein gartendenkmalpflegerisches Gutachten erstellt werden, sagt Appel. Darin werde etwa festgehalten, wie Wegeführungen einst durch die Anlage geführt haben und wo welche Bäume standen. Daran könne dann ein Pflege-Konzept abgeleitet werden.

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