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Kinderhaus in Bornheim bleibt

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Um die Brandschutzmängel in dem Gebäude in der Neebstraße zu beseitigen, werden Pläne für einen Umbau vorgelegt.

Das Kinderhaus in der Neebstraße scheint gerettet. Die Einrichtung des freien Trägers, der BVZ Gesellschaft, in der ein Kindergarten und ein Hort untergebracht sind, hatte sich um den Fortbestand gesorgt, nachdem die Feuerwehr im November bei einer Routine-Untersuchung Brandschutzmängel monierte. 

Der Eigentümer habe jetzt Pläne für einen nötigen Umbau vorgelegt, sagt BVZ-Geschäftsführer Tom Wieland auf Anfrage der FR. In der kommenden Woche werde der Träger die Pläne mit dem Stadtschulamt besprechen. Noch fehle die Baugenehmigung. Sobald die Stadt grünes Licht gibt, sollen etwa die Elektroleitungen besser gesichert werden. Ein Fenster in der Brandwand müsse zugemauert werden, andere Fenster vergrößert, um für ausreichend Licht zu sorgen. 

Wieland hofft, dass die Arbeiten bis nach den Herbstferien abgeschlossen werden können. Bis zum geplanten Baustart Ende Juli soll das Kinderhaus geöffnet bleiben. Auch während des Umbaus soll die Kita nicht schließen. Notfalls müsse für einen Ersatzraum gesorgt werden. 

Mit dem Umbau werde das Kinderhaus auch seine Struktur ändern, „wir müssen die Anzahl der Plätze reduzieren“, sagt Wieland. Beide Bereiche seien mit jeweils 16 Mädchen und Jungen bereits kleiner als der Durchschnitt. Die Kindergarten-Gruppe soll deshalb eingestellt werden, dafür wird der Hort auf 25 Plätze ausgebaut, sagt der Geschäftsführer. Dort sei der Bedarf größer.

Eltern von Kindergartenkindern seien Plätze in anderen Einrichtungen der BVZ angeboten worden. Auch Mitarbeiter wechselten, „es wird keiner entlassen“. 

Die Gesellschaft ist Frankfurts größter freier Träger von Kindertagesstätten. Stadtweit betreibt die BVZ 160 Einrichtungen, mit mehr als 6000 Betreuungsplätzen, die meisten sind klein, mit ein bis drei Gruppen.

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