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Diese Containeranlage ist als Übergangslösung angedacht.
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Diese Containeranlage ist als Übergangslösung angedacht.

Bornheim

Eltern sind offen für Kompromiss

  • VonMatthias Bittner
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Auslagerungsstandort der Kita 126 sollte zu Fuß erreichbar sein. Notfalls soll es einen Shuttle-Service geben.

Seit mittlerweile 19 Jahren bemüht sich der Ortsbeirat 3 (Nordend) um die Erweiterung des Günthersburgparks. Das sagte Ortsvorsteher Hermann Steib in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates 4 (Bornheim, Ostend), der in dieses Thema ebenfalls involviert ist. Um einen abermaligen Aufschub abzuwenden, sei nun die Devise ausgegeben worden, eine erneute Zwischenlösung auf dem ehemaligen Betriebshof des Grünflächenamtes abzulehnen. „So habe ich es gehört“, deutete Steib an.

Die Container am westlichen Rand des Parks wurden zuletzt von der Kindertagesstätte 108 genutzt und sollen demnächst abgebaut werden. Diese haben nun aber Eltern, deren Kinder die Kita 126 besuchen, im Auge. Auch die Einrichtung in der Rendeler Straße muss saniert werden. Eigentlich sollten die 80 Mädchen und Jungen während der Bauarbeiten Räume der Friedrich-Stoltze-Schule an der Friedberger Anlage nutzen.

Doch die Eltern protestieren dagegen, starteten eine Petition und sammelten 370 Unterschriften. Daraufhin stoppte Bildungsdezernentin Silvia Weber (SPD) die Pläne. Die Suche nach einer Alternative läuft nun.

Bodo Pfaff-Greiffenhagen (CDU) kritisierte, dass die beteiligten Dezernate bislang nur gesagt hätte, was nicht gehe. „Die Kinder haben Vorrang“, wünscht er sich auch mit Blick auf die Parkerweiterung einen lösungsorientierteren Ansatz.

Dass Räume in unmittelbarer Nähe gefunden werden, hält Uli Labonté (SPD) eher für unwahrscheinlich. „Es wird wohl auf einen Kompromiss hinauslaufen“, sagte er.

Dem wollen sich die Eltern auch nicht verweigern. So könnten sie sich auch eine Auslagerung auf das Gelände der Gärtnerei Friedrich vorstellen, das am östlichen Rand an den Günthersburgpark anschließt, erklärte eine Vertreterin. Eines sei aber in jedem Fall zwingend nötig für den Auslagerungsstandort: Er müsse gut zu Fuß erreichbar sein. Weite Wege seien den berufstätigen Eltern nicht zuzumuten. „Es geht um Arbeitsplätze, wir können schließlich nicht ständig zu spät kommen“, gibt es besorgte Stimmen.

Aus diesem Grund sieht der Grünen-Antrag, der einstimmig verabschiedet wurde, notfalls einen Shuttle-Service für die Kinder vor. Damit seien in anderen Fällen gute Erfahrungen gemacht worden, argumentierte Antragstellerin Eva Thiem (Grüne).

Der Magistrat wird zudem aufgefordert, die Eltern frühzeitig über den Zeitraum und den Ort einer Auslagerung zu informieren. Und sie sollen möglichst auch ins Auswahlverfahren einbezogen werden. Der Interimsstandort soll außerdem für die Betreuung von Kindergarten- und Hortkinder gleichermaßen geeignet sein. Hortkinder sollten den Weg von der Schule zum Kinderzentrum natürlich eigenständig bewältigen können.

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