Bornheim/Ostend

Corona-Krise: Frankfurts Ortsbeirat 4 appelliert an die Vermieter

  • Boris Schlepper
    vonBoris Schlepper
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Der Ortsbeirat 4 setzt sich für Betriebe und Kultureinrichtungen ein. Vermieter sollten bei Zahlungsschwierigkeiten nach einvernehmlichen Lösungen suchen.

Eine Mehrheit des Ortsbeirats 4 setzt sich für Gewerbetreibende und Kultureinrichtungen im Ortsbezirk ein. Die Fraktionen von Grüne, CDU, FDP und Die Frankfurter haben einen gemeinsamen Appell „für ein wirtschaftlich stabiles Bornheim und Ostend“ in der Corona-Krise veröffentlicht.

Durch das Virus sei öffentliches Leben in Bornheim und im Ostend praktisch zum Erliegen gekommen, heißt es in dem Schreiben. Belebte Straßen wie Berger, Sandweg und Hanauer Landstraße seien fast menschenleer. Vieles musste geschlossen werden. „So notwendig die Maßnahmen sind, so schmerzlich sind sie insbesondere für Gewerbe, Dienstleister, Handel und das Kulturangebot in den Stadtteilen.“ Halte die Situation wochen- oder gar monatelang an, sei die Existenz vieler ernsthaft in Gefahr. Dann drohe „ein langfristiger Schaden für die Lebendigkeit der Stadtteile“. Es reiche nicht aus, passiv auf Hilfsleistungen des Staates oder der Stadt zu warten.

Vor diesem Hintergrund rufen die vier Fraktionen Vermieter und Mieter auf, aufeinander zuzugehen und einvernehmliche Lösungen zu finden. Dies könne eine Stundung, eine Verringerung oder auch ein zeitlicher begrenzter Verzicht auf Mietzinsen sein. Ziel müsse sein, Geschäfte und Dienstleister über die Krise hinweg vor Ort zu halten. Nur so könnten Bornheim und das Ostend wieder prosperieren.  

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