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Im April hat die FES das Türmchen gereinigt, im Herbst wird es saniert.

Bornheim

Bornheim: Restaurator für das Uhrtürmchen rückt an

Die Stadt saniert das Uhrtürmchen auf der Berger Straße. Fachleute müssen die Kosten erst ermitteln.

Das Bornheimer Uhrtürmchen auf der Berger, Ecke Wiesenstraße soll noch in diesem Jahr saniert werden. Das teilt eine Sprecherin des Kulturdezernats mit. Sie geht davon aus, dass die Arbeiten an dem unter Denkmalschutz stehenden Wahrzeichen im Spätsommer oder Herbst starten können. Die Kosten sollen aus dem laufenden Etat gezahlt werden. Wie teuer die Arbeiten werden, konnte sie jedoch noch nicht sagen.

Zunächst soll ein externer Restaurator das Bornheimer Uhrtürmchen Ende des Monats unter die Lupe nehmen, so die Dezernatssprecherin. Dabei soll er erfassen, welche Schäden das aus dem Jahr 1873 stammende Uhrtürmchen hat.

Keine Chemikalien zur Reinigung

Aber auch, „welche Farbe und Beschaffenheit“. Anschließend soll der Restaurator eine Dokumentation anfertigen, um ein denkmalgerechtes Sanierungskonzept zu erstellen. Bevor dieses umgesetzt wird, werde es dem Denkmalamt vorgelegt. „Erst danach kann es losgehen.“

Anfang April hatte die FES das Bernemer Wahrzeichen mit einem Hochdruckreiniger abgestrahlt. Denn immer wieder wird es beklebt und beschmiert. Doch wirklich sauber ist die Uhr dabei nicht geworden. Auch, weil die Saubermänner sie nur mit heißem Wasser und wenig Druck abgeduscht haben. Um das historische Türmchen zu schonen, kamen keine Chemikalien zum Einsatz (wir berichteten).

Viele Bornheimer hatten sich über die Verschmutzung beschwert. Mehrere hatten sogar angeregt, selbst Hand anzulegen. Doch nach Ansicht der Stadt sollen sich allenfalls Profis an der mehr als 100 Jahre alten Uhr zu schaffen machen.
(Boris Schlepper)

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