So soll die derzeitige Brache bebaut werden.  
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So soll die derzeitige Brache bebaut werden.

Bornheim

Bornheim: Pläne für Brache auf der Berger Straße

  • Boris Schlepper
    vonBoris Schlepper
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Im Spätsommer sollen die Arbeiten auf dem Grundstück beginnen. Die Eigentümer wollen die Bebauung im Ortsbeirat am Dienstag vorstellen.

Voraussichtlich im August oder September sollen die Arbeiten auf dem brachliegenden Grundstück zwischen Berger und Ringelstraße beginnen. Nach jahrelangem Stillstand will der neue Eigentümer, die OH Projektentwicklungs GmbH, auf dem so genannten Bornheimer Schandfleck bis Anfang 2023 einen Mix aus Wohnen und Gewerbe errichten. Vertreter der OH Projektentwicklungs GmbH werden die geplante Bebauung am Dienstag im Ortsbeirat 4 vorstellen.

Vor kurzem erst sei die Planung für die Baugrube abgeschlossen worden, sagt Projektleiter Klaus Fockenberg. Diese liege jetzt bei der Stadt zur Genehmigung. Die Untersuchungen seien kompliziert gewesen, da unter dem Grundstück die U-Bahn-Trasse verlaufe. Auch sei die Grundwassersituation schwierig. Derzeit liefen noch Untersuchungen des Kampfmittelräumdienstes und Sondierungsbohrungen, um weitere Informationen über den Boden zu erhalten.

Sobald alle Genehmigungen vorliegen, soll mit den Arbeiten begonnen werden. Auf dem 3800 Quadratmeter großen Areal möchte das Unternehmen aus Herrenberg in Baden-Württemberg fünf Gebäude entlang der Berger und der Ringelstraße errichten und somit die Baulücke schließen.

An der Berger können auf einer Fläche von 1500 Quadratmetern Läden entstehen, an der Ringelstraße ist ein Kindergarten vorgesehen. Ein öffentlicher Weg wird die beiden Straßen künftig verbinden. In einer Tiefgarage – Zufahrt über die Ringelstraße – soll es Platz für rund 100 Autos geben.

Knapp 70 Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern sind geplant. Ob diese vermietet oder verkauft werden, ist noch offen. Sicher ist, dass 28 Wohnungen nach dem ersten und dem zweiten Förderweg der Stadt Frankfurt gebaut werden.

Der Ortsbeirat 4 trifft sich am Dienstag, 16. Juni, 19.30 Uhr, im Saalbau Bornheim, Arnsburger Straße 24, Großer Saal. Wegen der Abstands- und Hygieneregeln ist der Platz begrenzt. Besucher werden gebeten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

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