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Eine neue Broschüre zeigt, welche Geschäfte und Betriebe es auf der oberen und unteren Berger Straße gibt.

Bornheim/Nordend

Bornheim-Nordend: Wegweiser für die Berger Straße

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Gewerbevereine veröffentlichen gemeinsame Broschüre über Läden und Gastronomie der Einkaufsmeile und der Seitenstraßen. Ein Fokus liegt auf dem Thema Nachhaltigkeit.

Die Berger Straße ist die längste Einkaufsstraße Frankfurts. Auf fast 2,9 Kilometern gibt es etliche Geschäfte, Firmen, Cafés und Lokale. Viele weitere sind in den angrenzenden Seitenstraßen. Doch was finden Kunden und Besucher wo? Hilfe bietet die neue Broschüre „Mehr als gut beraten – rund um die Berger Straße lokal einkaufen“, die der Gewerbeverein Bornheim Mitte initiiert hat. Ab der kommenden Woche wird sie in den Läden rund um die Einkaufsmeile ausliegen.

Erstmals sind in dem Heft Fachgeschäfte und Betriebe der gesamten Berger Straße zu finden. Die beiden Gewerbevereine, Bornheim Mitte und die Interessengemeinschaft (IG) Untere Berger Straße, sind das Projekt gemeinsam angegangen – mit finanzieller Unterstützung der Wirtschaftsförderung. „Wir wollen zeigen, dass die Berger eine einzige Straße ist“, sagt die Zweite Vorsitzende des Gewerbevereins Bornheim Mitte, Martina Genzel. Auch wenn die eine Hälfte im Nordend, und die andere im Lustigen Dorf liegt. Ähnlich sieht es der IG-Vorsitzende Kaweh Nemati: „Wir wollen keine Trennung zwischen oberer und unterer Berger, sondern gemeinsam auftreten.“

Fokus auf Nachhaltigkeit

Es ist nicht die erste Kooperation der beiden Zusammenschlüsse, die sich seit Herbst bei Vernetzungstreffen austauschen. Die Weihnachtsbeleuchtung etwa organisierten sie wie die Taschenstationen gemeinsam. Und weitere Projekte sollen folgen, sind sich beide Gewerbevereine einig. Die gesamte Berger Straße mit einer Veranstaltung zu bespielen kann sich Nemati zwar nicht vorstellen, „dafür ist die Straße zu lang“. Doch sei es etwa denkbar, auf Bornheim Mitte und dem Merianplatz gleichzeitig etwas zu veranstalten. Trotz aller Zusammenarbeit sei es aber nicht geplant, dass einer der beiden Vereine im anderen aufgehe, so Genzel.

In der Broschüre, die in einer Auflage von 10 000 Stück erschienen ist, zeige sich die ganze Vielfalt der Berger Straße, sagt Margit Martin-Marx, die als Kümmerin im Auftrag des Gewerbevereins Bornheim Mitte im Einsatz ist. Auch dass das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf der Einkaufsmeile eine große Rolle spiele werde sichtbar: „Hier kann man unverpackt einkaufen, gibt es regionale und biologisch angebaute Lebensmitte und fair Gehandeltes.“ Ein Fokus liege zudem auf den Geschäften in den Seitenstraße.

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