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So soll das neue Familienbad neben der Eissporthalle am Festplatz einmal aussehen.
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So soll das neue Familienbad neben der Eissporthalle am Festplatz einmal aussehen.

Bornheim

Ausgleich für Familienbad in Bornheim gefordert

  • Boris Schlepper
    VonBoris Schlepper
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Bornheimer Kleingärtner befürchten Belastung durch Neubau und möchten die Pacht erlassen bekommen. Die Stadt sieht dagegen keinen Anlass, den Verein finanziell zu unterstützen.

Im Sommer sollen die Arbeiten am Familienbad am Bornheimer Hang beginnen. Doch nicht alle sind darüber erfreut. Die Kleingärtner des Vereins Buchhang, deren Anlage 2 direkt an der Eissporthalle liegt, neben der das Schwimmbad bis Herbst 2023 entsteht, befürchten starke Beeinträchtigungen. Die Gärten könnten während der Bauzeit nicht regulär genutzt werden, heißt es in einem Brief an die Stadt.

Der Vorsitzende Oliver Lang fordert deshalb, dass die Kommune dem Verein die Pacht für die Anlage 2 in der Bauzeit erlässt. Als zusätzlichen Ausgleich soll der Neubau des maroden Vereinshauses unterstützt werden. Die Bäderbetriebe hätten vor einigen Jahren zugesagt, sich an den Kosten für einen neuen Zaun der Kleingärtner zu beteiligen. Das sei wegen Verschiebungen beim Bau des Bades nicht zum Tragen gekommen, so Lang. Auch sei es angedacht gewesen, vom neuen Bad einen Brauchwasseranschluss zu den Kleingärten zu legen. Lang kritisiert außerdem, dass Frank Junker, der Geschäftsführer der Bäderbau GmbH, die das Bad errichten wird, „zum wiederholten Mal“ versäumt habe, die Kleingärtner einzubinden.

Junker weist den Vorwurf zurück. „Wir haben mit allen gesprochen.“ Da sich am Sachstand nichts mehr geändert habe, habe es schlicht keinen Anlass gegeben, erneut mit dem Kleingartenverein Gespräche zu führen. Es seien immer alle eingebunden gewesen, sagt auch Boris Zielinski, Geschäftsführer der Bäderbetriebe. „Es ist niemanden etwas vorzuwerfen.“ Durch den Bau werde keinem etwas weggenommen, „wir tun niemanden etwas“.

Eine Leitung für Brauchwasser des Schwimmbades werde es nicht geben, da dieses im Neubau selbst benötigt werde, sagt Junker. Auch sehe er keinen Grund, den Bau eines neuen Vereinshauses für die Kleingärtner:innen zu unterstützen. Der Neubau des Familienbades sei eine „ganz normale Baumaßnahme“, die die Menschen wie jede andere Baustelle zu ertragen hätten.

Die Stadt nehme die Sorgen ernst, sagt Andrea Brandl, Referentin von Sportdezernent Markus Frank (CDU). Komme es zu Beeinträchtigungen, sei das Dezernat zu Gesprächen bereit. Für „nicht angemessen“ halte sie es aber, bereits im Vorfeld die Übernahme von Kosten zuzusagen. Schließlich handele es sich um Steuergeld, auch gebe es für den Neubau, der das in die Jahre gekommene Panoramabad an der Inheidener Straße ersetzen soll, ein „enges finanzielles Korsett“.

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