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Auch im Bereich der Eisernen Hand gab es einen sexuellen Übergriff.

Bornheim / Nordend

Weitere Fälle von sexuellen Belästigungen im Nordend 

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Nach den drei Fällen im März sind jetzt drei weitere Übergriffe in Bornheim und dem Nordend bekannt geworden. 

Offenbar gibt es weitere Fälle sexueller Belästigung in den Stadtteilen Nordend und Bornheim. Die Polizei ermittelt derzeit in drei neuen Fällen, ob es möglicherweise einen Zusammenhang mit Taten Anfang und Mitte März. 

Am 7. März hatte ein unbekannter Täter im Bereich der Friedberger Anlage sowie der Friedberger Landstraße zwei Frauen sexuell belästigt. Eine Woche später, am 15. März, kam es im Dietrich-Bonhoeffer-Weg zu einer versuchten Nötigung einer 16-jährigen Frau. 

Drei weitere Fälle im Viertel 

Nun wurden drei weitere Fälle von Übergriffen bekannt, die mit diesen Taten in Verbindung stehen könnten. So wurde am 28. März eine 22-jährige Frau gegen 21.40 Uhr in der Straße Eiserne Hand von einem Fremden von hinten umklammert. Der Täter ließ jedoch von seinem Opfer wieder ab. 

Am 1. April wurde dann eine 32-jährige Frau am Wasserpark in der Nähe der Bernhard-Becker-Straße sexuell belästigt. Auch hier wurde die Frau von hinten angegangen. Der unbekannte Täter hielt ihr den Mund zu und berührte sie unsittlich. Die 32-Jährige drehte sich um und schlug dem Mann mit der Faust ins Gesicht. Daraufhin ergriff der Täter die Flucht in Richtung Dortelweiler Straße.

Ein dritter Vorfall ereignete sich tags darauf in der Straße Im Prüfling. Eine 26-jährige Frau bemerkte einen unbekannten Mann hinter sich. Als sie sich umdrehte, sah sie, dass dieser onanierte. Daraufhin ergriff sie sofort die Flucht. 

Polizei sucht dringend Zeugen 

Die Frankfurter Polizei ermittelt mit Hochdruck und bittet mögliche Zeugen eindringlich darum, sich zu melden. Der Täter soll etwa 170 bis 180 cm groß sein und in der Regel dunkel bekleidet sowie häufig mit einem Kapuzenpullover bzw. einer Kapuzenjacke unterwegs gewesen sein. Die Kapuze soll er jeweils ins Gesicht gezogen haben. 

Hinweise können unter der Telefonnummer 069/755-51399 an die Frankfurter Kriminalpolizei oder an jede andere Polizeidienststelle gegeben werden. 

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