Flüchtlingsheim

Frankfurt: Wohnküche und warmes Wasser für Flüchtlinge in Bonames

  • Kathrin Rosendorff
    vonKathrin Rosendorff
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Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld besucht nach den Protesten die geflüchteten Familien vor Ort. Nicht jeder bekommt seinen eigene Herd, aber eine Wohnküche soll in den nächsten Wochen kommen.

Es kommt Bewegung in die Diskussion um die Wohnbedingungen im Flüchtlingsheim Bonames. Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) besuchte am Montag die Flüchtlingsunterkunft am Alten Flugplatz. Die Bewohner hatten vor zwei Wochen wegen Brandgefahr ihre Herdplatten abgeben müssen. Sie protestierten. Zudem hätten sie kein warmes Wasser.

Laut Sozialdezernat sei die Warmwasserversorgung nun größtenteils sichergestellt. Birkenfeld sagte nach Gesprächen mit Familien: „Selbst kochen können und der Wunsch nach einer eigenen Wohnung standen im Vordergrund. “

Seit Sonntag werde vor Ort, in der Küche des Tower-Cafés, frisch gekocht. Damit könne auch auf spezielle Essenswünsche eingegangen werden. Birkenfeld ergänzte: „Das ist natürlich nur eine Übergangslösung. Wir wollen, dass jede Familie wieder selbst kochen kann.“ Vom Plan, jede Wohneinheit mit einem eigenen Herd auszustatten, müsste aber wegen des Brandschutzes Abstand genommen werden. In den kommenden Wochen soll eine Wohneinheit als Wohnküche mit drei Herden umgestaltet werden. Die technische Sicherheit sei gewährleistet.  

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