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Beim „Sonnenfest für Kindertagesstätten“ am Alten Flugplatz Bonames lassen Jessica, Bogdan und Leo ihr solarbetriebenes Propellerboot zu Wasser.
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Beim „Sonnenfest für Kindertagesstätten“ am Alten Flugplatz Bonames lassen Jessica, Bogdan und Leo ihr solarbetriebenes Propellerboot zu Wasser.

Kalbach / Bonames

Bonames: Bewölktes Sonnenfest auf dem Alten Flugplatz

Am Alten Flugplatz Bonames entdecken Kinder, wie aus Sonnenstrahlen Energie gewonnen wird. Veranstalter des Sonnenfest ist der Verein Umweltlernen.

Zwei grüne Plastikflaschen, einige Streifen Klebeband, eine Solarzelle und ein Propeller – fertig ist das Schiffchen, das um 12 Uhr an den Start gehen soll. Doch der Propeller will nicht drehen, das Boot nicht fahren. Auch die „Ersatzsonne“, wie eine Handleuchte getauft wurde, will nicht die nötige Energie liefern. Die sechsjährige Jessica beugt sich über das Planschbecken, will nachsehen, warum das Boot nicht fährt. Am Ende ist es ein Kabel, das nicht richtig sitzt. Ein kurzer Handgriff einer Betreuerin und der Propeller im Heck dreht. Alles ist bereit für das große Rennen. „Solar-Boote“ ist die dritte Station der Sonnen-Rallye, die am Mittwoch am Alten Flugplatz Bonames/Kalbach stattfindet. Auf spielerische Art sollen Kinder im Vorschul- bis Grundschulalter an die Themen Sonne und Solarenergie herangeführt werden. „Wir sehen uns als Ideengeber für Kitas, wie naturwissenschaftliche und technische Sachen in den Alltag integriert werden können“, sagt Kaya Klein vom veranstaltenden Verein „Umweltlernen in Frankfurt“.

Eine Erzieherin des Schülerladens Parklöwen ist mit 14 Kinder vor Ort. „Wir finden Nachhaltigkeit besonders wichtig“, sagt sie. Plastik zu vermeiden, Upcycling zu betreiben – das alles gehöre bereits zum Alltag des Schülerladens. Auf das Thema Solarenergie habe man sich mit den Kindern nicht präzise vorbereitet.

Einzig am schlechten Wetter stört sich die Erzieherin – „dafür hätte es Alternativen geben müssen“. So funktioniert etwa die Sonnenuhr unter der Wolkendecke nicht und auch den komplett von der Sonne abhängigen Kocher erreichen nicht genug Sonnenstrahlen. 18 Grad Celsius im Topf misst die 17-jährige Selma, die als eine von acht Kinderbetreuer:innen mitarbeitet. Wie viel Grad es braucht, um ein warmes Veggie-Würstchen zu haben? „Mindestens 50 Grad“, sagt sie. In den Jahren davor habe es schon Popcorn gegeben, erzählt Klein. Doch die vegetarischen Würstchen bei diesem 13. Sonnenfest ließen sich auch kalt essen.

Dass das Wetter nicht ganz mitspielt, stört die Kinder nicht. Jessica ist mittlerweile bei einer Station angekommen, an der sie mit Pipetten Farben auf eine drehende Unterlage klecksen kann. „Farbschreiben“ ist ihre Lieblingsstation – das entstandene Bild kann sie mit nach Hause nehmen. Einige Meter weiter entwerfen Kinder ihre Stadt der Zukunft. Auf Blättern skizzieren sie mit kurzen, schnellen Strichen Häuser, daneben Skateboards. Aufgehängt werden die Bilder der Station „Ideen-Ausstellung“ zwischen zwei Bäumen.

Eine der vier angemeldeten Kindertagesstätten und Horte hat spontan abgesagt, sodass nur 24 Kinder des Kinder- und Schülerladens Parklöwen, der Kita Dornbusch und des Kinderzentrums Bleichstraße vor Ort sind. Zudem wurde der vom Energiereferat Frankfurt getragene Aktionstag auf den Dienstag und Mittwoch aufgeteilt. Zum Abschluss der beiden Tage treten die Solarboote um einen Solarzeppelin gegeneinander an. Stattfinden kann das Rennen erst in einer Regenpause - es gewinnt das Boot der Parklöwen.

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