Bonames

Alt-Bonames wird 2021 saniert

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Die Arbeiten im Ortskern werden umfangreicher und teurer, weshalb jetzt erst ein Beschluss der Stadtverordneten her muss.

Nachdem die Pläne zur Sanierung der Straße Alt-Bonames bereits einmal verschoben wurden, wird es nun noch später mit dem Baubeginn. Der Grund dafür ist allerdings einleuchtend: Weil die Arbeiten noch umfangreicher werden, steigen auch die Kosten. Und zwar in einem solchen Rahmen, dass nun ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung nötig ist.

Ein reiner Verwaltungsakt also. Michaela Kraft, Leiterin des Amtes für Straßenbau und Erschließung (ASE), beschreibt ihn so: „Wir erarbeiten derzeit die Bau- und Finanzierungsvorlage, also die genaue Aufstellung, was die Maßnahme kosten wird. Dieser Vorlage müssen dann die Stadtverordneten in ihrer Versammlung zustimmen. Erst wenn dieser Schritt erfolgt ist, können wir die eigentlichen Bauleistungen ausschreiben.“

Es kann also derzeit nicht gesagt werden, welchen genauen Ablauf die Sanierung nehmen soll und was sie genau kosten wird. Auch ist kein konkreter Termin für den Baubeginn zu nennen. Das ASE peilt aber das Frühjahr 2021 an.

Neue Gehwege

Ursprünglich sollten nur die Decke der Straße erneuert und die Gehwege verbreitert werden. Beides sollte bereits ab Ende verangenen Jahres gemacht werden. Jetzt ist geplant, die Straße, die durch den Stadtteil-Kern führt, von Grund auf zu erneuern, auch die tieferen Schichten der Fahrbahn. Die Gehwege sollen komplett neu gemacht werden.

Das geschieht auch mit Blick auf die Versorgungsleitungen. Daher steht das ASE laut Michaela Kraft mit der Netzdienste Rhein-Main GmbH in der Abstimmung. „Dahinter steckt der Gedanke, Bauarbeiten möglichst zu bündeln, um Kosten zu sparen und Synergieeffekte zu nutzen.“

Dem kann Ortsvorsteher Robert Lange (CDU) nur zustimmen. Die Straße Alt-Bonames sei „gefühlt ein Teil der Homburger Landstraße“, weil sie diese nur kurz unterbreche. „Sie ist eine ganz wichtige Verbindung für die Autofahrer“, so Lange. Und deshalb sei es „sinnlos, sie immer wieder für kurze Zeit zu sperren“.

Dass die Stadt nun also „den großen Wurf“ mache und alle notwendigen Arbeiten – vor allem die Errichtung von bisher „an allen Ecken und Enden fehlenden Bürgersteigen“ – auf einmal erledige, sei mehr als nur nachvollziehbar. „Wir sind alle froh, dass es so kommt.“

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