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Bohrende Fragen

  • Hanning Voigts
    vonHanning Voigts
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Der nächste Hammer bei der Frankfurter Polizei: Ein Polizist soll Waffen aus der Asservatenkammer verkauft haben. Hat Polizeipräsident Bereswill genug Kraft und Durchsetzungsfähigkeit, um Missstände zu beenden?

Die Frankfurter Polizei kommt nicht zur Ruhe. Seit 2018 wird das Präsidium vom Skandal um den „NSU 2.0“ erschüttert, es geht um illegale Datenabfragen, Drohungen und rechtsextreme Netzwerke in der Polizei. Immer wieder gibt es Debatten über Polizeigewalt, etwa nach einer brutalen Festnahme in Sachsenhausen im vergangenen Sommer. Und nun der nächste Hammer: Ein Polizist soll Waffen aus der Asservatenkammer verkauft haben.

Dieser Fall wirft gleich ein ganzes Bündel neuer Fragen auf. Wie kann es sein, dass Beamte, die für so heikle Bereiche zuständig sind, auf derartige Gedanken kommen? Wieso bemerkt niemand solches Verhalten – oder gab es Mitwisser? Und vor allem: Wieso fallen der Behördenleitung offensichtliche Mängel erst auf, wenn es bereits zu spät ist?

Polizeipräsident Gerhard Bereswill betont seit Jahren, dass er Mängel in der Polizei abstellen und Rechtsextreme in seiner Behörde nicht dulden wolle. Es gibt keinerlei Grund, ihm das nicht zu glauben. So langsam stellt sich allerdings die Frage, ob Bereswill genug Kraft und Durchsetzungsfähigkeit hat, um diese Aufgabe auch bewältigen zu können.

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