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Bockenheim

Zahl der Corona-Fälle in Bockenheim steigt

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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13 weitere Bewohner und Beschäftigte einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Bockenheim sind positiv getestet worden. Initiativen fordern eine Auflösung solcher Unterkünfte.

Die Zahl der Corona-Infizierten in einer Bockenheimer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete ist weiter gestiegen. Bei erneuten Tests in der Unterkunft und in zwei Apartment-Hotels, in die zuvor positiv getestete Bewohner und ihre Familien umgezogen waren, sind am Donnerstag 13 von 329 untersuchten Menschen positiv getestet worden. Das hat das Frankfurter Sozialdezernat am Dienstag mitgeteilt.

Bei vieren handele es sich um Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft. Infiziert seien zudem ein Mitarbeiter des dort eingesetzten Sicherheitsdienstes, ein Mitarbeiter einer Reinigungsfirma sowie sieben Menschen, die mit positiv getesteten Familienmitgliedern bereits in Apartmenthotels umgezogen waren.

Bei ersten Tests in der Unterkunft war vor zwei Wochen bei 65 Menschen eine Infektion nachgewiesen worden. Kurz darauf wurden sieben weitere Fälle bekannt.

Da zwei der neu Infizierten in der Gemeinschaftsunterkunft aus größeren Familienverbänden stammten, habe die Stadt insgesamt 35 Menschen neu „ausgelagert“, also vorübergehend woanders untergebracht, teilt das Sozialdezernat mit. 33 Menschen, die bereits sicherheitshalber übergangsweise in Apartmenthotels wohnen, müssten noch in Quarantäne bleiben. 63 Geflüchtete könnten dagegen in die Gemeinschaftsunterkunft zurückkehren.

In der Gemeinschaftsunterkunft wurde die Quarantäne laut Dezernat beendet. Die Bewohnerinnen und Bewohner könnten sich jetzt wieder selbst versorgen und kochen, heißt es. Kinder und Jugendlichen dürften wieder in Kita und Schule. Weiterhin gelte in Gemeinschaftsbereichen aber die Pflicht, Mund und Nase zu bedecken. Küchen, sanitäre Einrichtungen und Kontaktbereiche würden sechs Mal am Tag gereinigt.

Mehrere Initiativen hatten am Freitag mit einer Kundgebung und in einem offenen Brief an Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) die Auflösung aller Gemeinschaftsunterkünfte gefordert. Die Stadt müsse die Menschen stattdessen in Hotels und Wohnungen unterbringen, hieß es. Sonst sei es nur eine Frage der Zeit, bis es zu neuen Ansteckungen komme. Die Gruppen halten den Druck aufrecht. Für Donnerstag plant die Initiative „Stadt für alle“ um 15 Uhr vor dem Sozialdezernat an der Schillerstraße eine weitere Aktion, um einen anderen Umgang mit Geflüchteten zu erreichen.

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