Bockenheim

Spenden für Tibeter

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Nach dem Großbrand im  Restaurant „Lhamo Bistro“ gibt es einen Online-Spendenaufruf.

Wer sich in den vergangenen zwei Monaten im nördlichen Teil der Leipziger Straße bewegt hat, dem ist es vermutlich schon aufgefallen: Das tibetische Restaurant „Lhamo Bistro“ hat seine Türen geschlossen. Ein Blick durch die Glasscheibe verrät, dass dies nicht freiwillig geschehen ist.

Wie Inhaber Gonpo Tseten auf Anfrage bestätigte, erzeugte ein Küchenbrand am 30. Oktober vergangenen Jahres einen Schaden von rund 60 000 Euro. Eine Freundin der Familie, Migmar Dhakyel, hat daraufhin einen Online-Spendenaufruf initiiert.

„Das Lhamo Bistro ist ein Ort der Begegnung“, sagt Dhakyel, „für Kunden aus dem Stadtteil wie für die tibetische Gemeinschaft“. Tseten und seine Frau Lhamo sind 2004 aus Tibet geflohen, 2013 eröffneten sie das Bistro. Nach eigenen Angaben hätten die Tsetens nicht die richtigen Versicherungen abgeschlossen und müssen nun einen „Großteil“ des durch den Brand verursachten Schadens selbst bezahlen.

Um bei Kosten für Renovierung, Personal und Lebensunterhalt zu unterstützen, haben Kunden und Freunde der Familie seit Dezember rund 8000 Euro gespendet. Ziel der Aktion sind 20 000 Euro zusammenzubekommen. Im Internet ist der Spendenaufruf unter www.gofundme.com/lhamobistro zu finden.

Kommenden Montag, 18. Februar wollen Dhakyel und die Tsetens die Initiative in der Sitzung des Ortsbeirats 2 vorstellen. Beginn ist um 19 Uhr im Saalbau Bockenheim, Schwälmer Straße 28.

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