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1906 eröffnete die Kaufunger Schule in diesem Gebäude. Die Mittelschule gibt es schon lange nicht mehr. Der Komplex wird jetzt aber umgebaut und künftig als Standort für die neue Grundschule Bockenheim zum Schuljahr 2024 / 2025 genutzt.
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1906 eröffnete die Kaufunger Schule in diesem Gebäude. Die Mittelschule gibt es schon lange nicht mehr. Der Komplex wird jetzt aber umgebaut und künftig als Standort für die neue Grundschule Bockenheim zum Schuljahr 2024 / 2025 genutzt.

Bockenheim

Neue Grundschule Bockenheim startet zum Schuljahr 2024 / 2025

  • VonMatthias Bittner
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Zum Schuljahr 2024/2025 soll der Unterricht an der neuen Grundschule Bockenheim in der Schloßstraße 29 – 31 starten. Das bestätigt das Bildungsdezernat. Dafür soll das Gebäude der Kaufunger Schule für 19,5 Millionen Euro umgebaut werden.

Zum Schuljahr 2024/2025 soll der Unterricht an der neuen Grundschule Bockenheim in der Schloßstraße 29–31 starten. Dieses Datum nennt Jetta Lüdecke, Leiterin des Büros von Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD). Die neue Schule ist dreizügig geplant. 300 Mädchen und Jungen sollen hier später einmal etwas fürs Leben lernen.

Bis dahin ist aber noch viel Arbeit zu erledigen. Das Gebäude muss umgebaut und an die Bedürfnisse der neuen Grundschule angepasst werden. 19,5 Millionen Euro werden für die Maßnahme bereitgestellt. Die Bauarbeiten sollen im ersten Quartal 2022 beginnen.

Die Weichen für eine Nutzung als Grundschule wurden schon 2015 im Schulentwicklungsplan gestellt, um den durch Wohnungsbau weiter steigenden Grundschulbedarf im Stadtteil decken zu können und zugleich die Bestandsgrundschulen (Franckeschule, Bonifatiusschule) zu entlasten.

Mit dem neuen Grundschulstandort in der Schloßstraße geht laut Lüdecke auch ein Neuzuschnitt der Schulbezirke einher. Dies werde in Absprache mit den Bestandsgrundschulen, dem zuständigen Ortsbeirat 2 (Bockenheim, Westend, Kuhwald) sowie relevanten Bildungsakteuren geschehen. Kurz nach Baubeginn soll damit voraussichtlich begonnen werden.

Der Komplex gegenüber dem Von-Bernus-Park war einst für die Kaufunger Schule errichtet worden. 1906 eröffnete die Mittelschule, die es heute nicht mehr gibt. Zuletzt hatte das Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) bis vor drei Jahren darin noch seinen Sitz. Das Institut hat inzwischen einen Neubau auf dem Campus Westend bezogen. Das Gebäude in der Schloßstraße wird nun also wieder seiner ursprünglichen Nutzung zugeführt.

In dem Komplex sollte eigentlich eine vierzügige Grundschule eingerichtet werden. Dafür seien die Räume in dem Gebäude aber nicht geeignet gewesen. Man habe deswegen kleinere Brötchen backen müssen, wie Lüdecke bereits 2019 vor Aufnahme der Planung erklärt hatte.

Das Gebäude war 2010 letztmals saniert worden und ist grundsätzlich in einem guten Zustand. Saniert werden müssen das Hauptdach sowie das Dach des Nebengebäudes. Außerdem müssen die Außenwände gegen eindringende Feuchtigkeit abgedichtet werden. Die Fassade bleibt erhalten, ein Teil davon wird wärmegedämmt. Aus Kostengründen wird verzichtet, Fenster und Türen zu erneuern – der sommerliche Wärmeschutz kann eingehalten werden.

Im Erdgeschoss des vierstöckigen Gebäudes werden sich künftig Verwaltungsräume, Bibliothek, Caféteria und Küche befinden. Außerdem gibt es im Seitenbau einen Gymnastikraum, der einen neuen Schwingboden erhält und für Schulveranstaltungen, aber nicht als Versammlungsraum vorgesehen ist.

Im ersten Stock befinden sich die Fachräume für Kunst und Musik sowie Ganztagsbetreuung und weitere Räume mit Sonderfunktionen, etwa EDV-Raum. Im zweiten und dritten Stock werden jeweils zwei Jahrgänge untergebracht. Hier gibt es auch eine geöffnete Lernlandschaft. Im Kellergeschoss sind unter anderem Umkleideräume und Technikflächen vorgesehen. Ein Teil der Fläche bleibt aber aus Kostengründen unsaniert und damit auch ungenutzt.

Rund 2800 Quadratmeter Fläche stehen in dem Komplex, dessen Grundfläche 65 mal 20 Meter misst und 18,5 Meter hoch ist, zur Verfügung. Der seitliche Wirtschaftshof mit Parkplätzen und Küchenanlieferung wird verkleinert, um mehr frei zu bespielende Schulhoffläche zu haben. Auf dem rückwärtigen Schulhof werden Flächen mit mehreren Funktionen überlagert, so soll beispielsweise die Feuerwehraufstellfläche als 50 Meter-Laufbahn mit Weitsprunggrube genutzt werden.

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