Bockenheim

Mädchenbüro soll in Stadtbücherei ziehen

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Die FDP bringt eine neue Variante für die Räume an der Kurfürstenstraße ins Gespräch.

Gute Bildung ist die Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und Integration, findet die FDP-Fraktion im Ortsbeirat 2. Sie begrüße daher die Pläne des Bildungsdezernats, der Stadtteilbibliothek den Umzug in derzeit leerstehende Räume in der Kurfürstenstraße 18 zu ermöglichen, im gleichen Gebäude wie sie ohnehin logiert.

Diese „einmalige Chance“, wie die FDP sagt, biete darüber hinaus die Möglichkeit, das Mädchenbüro Milena im bisherigen Standort der Bibliothek unterzubringen. Das Mädchenbüro an der Rödelheimer Landstraße 13 sucht nämlich auch nach neuen Räumen. „Damit können wir zwei wichtigen Bockenheimer Einrichtungen ihre Arbeit auf Dauer erleichtern“, sagt der FDP-Fraktionsvorsitzende Günter Pelke.

Dass die CDU-Fraktion im Römer als einzige den vom Magistrat beschlossenen und von den Koalitionspartnern SPD und Grünen unterstützten Umzug blockiert, stößt auch bei der FDP im Ortsbeirat auf Unverständnis. Zuvor haben sich bereits Linke, SPD und Grüne dazu geäußert (die FR berichtete). Denn: Die Ämter haben dem Plan bereits zugestimmt, ein unterschriftsreifer Vertrag liegt vor.

„Die Römer-CDU verabschiedet sich vom Anspruch ihrer Partei, beste Bildung für alle von Anfang an zu ermöglichen“, sagt Günter Pelke. Dass damit auch die Kooperationsmöglichkeiten der Bibliothek mit dem Mädchenbüro Milena wie Hausaufgabenhilfe oder gemeinsame kulturelle Angebote nicht genutzt werden können, bedauert auch FDP-Ortsbeirätin Maria-Christina Nimmerfroh. „Die CDU muss ihre Blockadehaltung aufgeben“, fordert daher Pelke.

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