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So soll das Wohnhaus im ehemaligen E-Werk aussehen. 

Bockenheim

Leben im E-Werk

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34 neue Wohnungen und ein großer Supermarkt sollen im früheren Elektrizitätswerk an der Kuhwaldstraße entstehen. Vermieten wird sie die Frankfurter Volksbank.

Im Sommer 2020 sollen die ersten Mieter in das frühere Elektrizitätswerk, ein denkmalgeschütztes Gebäude an der Ecke Kuhwaldstraße/Ohmstraße, einziehen können. Das hat das Frankfurter Immobilienunternehmen BFL Investment am Mittwoch mitgeteilt. Es lässt die Immobilie in Nähe des Westbahnhofs gerade umbauen und erweitern. Das als „Voltapark“ vermarktete Projekt hat BFL jetzt an die Immobilientochter der Frankfurter Volksbank verkauft.

34 Wohnungen mit Loftcharakter sollen nach Plänen des Frankfurter Architekturbüros Karl Dudler in zwei je sechsgeschossigen Türmchen Platz finden, die aus der 14 Meter hohen Halle des Bestandsgebäudes herauswachsen. In das Erdgeschoss soll ein großer Rewe-Markt ziehen. Auch Büros sind geplant. Vor dem Gebäude wird eine öffentliche Grünanlage entstehen.

Der technische Geschäftsführer von BFL, Andrzej Roszczyk, sieht das Projekt als eine architektonische Weiterentwicklung des historischen Kraftwerks. Es entstehe ein einheitliches Gesamtbild, die unterschiedlichen Zeitschichten blieben aber ablesbar.

Die Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Volksbank, Eva Wunsch-Weber, spricht von einem hochinteressanten Objekt in attraktiver Frankfurter Citylage. Ziel sei es, wie bei den in den vergangenen Jahren erworbenen Objekten „Rebstockhöfe“ und „Patio/Verde“, exklusiven Mietwohnraum im Herzen Frankfurts zu schaffen.

Wie hoch die Mieten sein werden, steht laut Frankfurter Volksbank noch nicht fest. Auf Anfrage hieß es lediglich, sie würden „marktgerecht“ sein.

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