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Die Initiative von Susanne Kern, Anna Erdelmann, Nina Waibel-Rohde und Sabine Wirtz Bockenheim außer Haus wollten die Kiesstraße zur Spielstraße umwandeln. Immer samstags sollte sie für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.
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Die Initiative von Susanne Kern, Anna Erdelmann, Nina Waibel-Rohde und Sabine Wirtz Bockenheim außer Haus wollten die Kiesstraße zur Spielstraße umwandeln. Immer samstags sollte sie für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.

Bockenheim

Jordanstraße soll Spielstraße werden

Der Magistrat lehnt die Idee ab, einen Teil der Kiesstraße zur Spiel- und Nachbarschaftsstraße umzuwidmen. Dadurch werde das Verkehrsaufkommen in den umliegenden Straßen erhöht. In der Jordanstraße sei dies nicht der Fall.

Die Initiative „Bockenheim außer Haus“ ist mit ihrer Idee gescheitert, die Kiesstraße auf dem Abschnitt zwischen Robert-Mayer-Straße und Jordanstraße zu einer Spiel- und Nachbarschaftsstraße umzuwandeln. Der Magistrat lehnt die Idee, die der zuständige Ortsbeirat 2 (Bockenheim, Westend, Kuhwald) unterstützt, ab. Zur Begründung heißt es, der vorgeschlagene Abschnitt eigne sich nicht.

„Der Verkehr müsste im Rahmen der einfachen Blockumfahrung durch die Jungstraße fahren, die aber als verkehrsberuhigte Zone eingerichtet ist. Es erscheint wenig sinnvoll, durch die Sperrung der Kiesstraße hier das Verkehrsaufkommen zu erhöhen“, heißt es in einer Stellungnahme.

Geplant war die Spiel- und Nachbarschaftsstraße als Pilotprojekt. Die Kiesstraße sollte in besagtem Abschnitt an allen Samstagen während der ursprünglich angedachten Pilotphase vom 14. Mai bis einschließlich 17. Juli jeweils von 13 bis 19 Uhr für den Verkehr gesperrt werden.

Alternativ könnte sich aber die Sackgasse im westlichen Teil der Jordanstraße für die Einrichtung einer Spielstraße eignen, schlägt der Magistrat stattdessen vor. Hier gebe es keinen Durchgangsverkehr, eine Umfahrung sei daher nicht notwendig. Der Straßenabschnitt wird im Zwei-Richtungs-Verkehr befahren. Ein aufwendiges Abdecken von Bestandsbeschilderung würde sich dort beinahe erübrigen.

Anlieferungen sowie die Zufahrt für Anwohner:innen und für gehbehinderte Menschen sowie Rettungs- und Einsatzfahrzeuge müssten auch in der Jordanstraße weiter möglich bleiben. Alle aufgestellten Spielgeräte, Pflanztöpfe, Sitzbänke oder ähnliche Objekte müssten vor Öffnung der Absperrung wieder aus dem öffentlichen Raum entfernt werden. Dazu müsse eine verantwortliche Person benannt werden.

Für die Laufzeit des Projektes hält es der Magistrat für vertretbar, einen Parkplatz für das Aufstellen einer Containerbox umzuwidmen. Eine zusätzliche Begrünung wäre auf dem genannten Abschnitt der Jordanstraße wünschenswert. Allerdings lasse sich aufgrund des fehlenden Platzes sowie der unterirdischen Leitungsstraßen keine dauerhafte und nachhaltige Begrünung umsetzen.

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