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Auf den Abenteuerspielplätzen in Frankfurt können die Kinder selbst ihre Hütten bauen, wie hier am Günthersburgpark im Nordend.
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Auf den Abenteuerspielplätzen in Frankfurt können die Kinder selbst ihre Hütten bauen, wie hier am Günthersburgpark im Nordend.

Bockenheim

Hütten bauen im Rebstockpark

In den westlichen Stadtteilen sind Abenteuerspielplätze rar. Das könnte sich bald ändern. Der für das Rebstock zuständige Ortsbeirat 2 fordert den Magistrat auf, ein entsprechendes Angebot für den Rebstickpark zu prüfen. Der Verein Abenteuerspielplatz hat bereits ein Konzept erarbeitet.

Am Rebstock könnte es einen Abenteuerspielplatz geben. Der Ortsbeirat 2 hat den Magistrat aufgefordert, zu prüfen und zu berichten, ob im alten Rebstockpark ein entsprechendes Angebot geschaffen werden kann.

Während im Gallus noch nicht einmal ein Stadtpark zu finden sei, gebe es im Europaviertel sowie der Kuhwaldsiedlung und dem Rebstockgelände nur Spielmöglichkeiten für Mädchen und Jungen im Vorschulalter, begründen die Bürger für Frankfurt ihren Antrag. Für ältere Kinder fehle ein Angebot. Einzige Ausnahme bilde ein kleiner Bolzplatz auf dem Gelände des neuen Rebstockparks.

Der Ortsbeirat will wissen, ob ein Abenteuerspielplatz oder wenigstens Rampen und Pipes für Skateboards oder Tischtennisplatten für Jugendliche im Park aufgestellt werden könnten. Die Stadt soll überdies prüfen, ob es logistisch und finanziell vorteilhaft ist, den Spielplatz zusammen mit dem neuen Rebstockbad zu errichten.

Michael Paris, Leiter des Vereins Abenteuerspielplatz Riederwald, ist angetan von der Idee. Stadtweit gebe es acht pädagogisch betreute Abenteuerspielplätze, aber nicht am Rebstock. „Vom Ort her ist das nicht schlecht.“ Gallus und Europaviertel lägen nicht weit voneinander entfernt, für die dort lebenden Kinder sei der Park gut erreichbar, findet Paris: „Ein Spielplatz muss wohnungsnah sein.“ Ein Abenteuerspielplatz biete vielfältige Spielmöglichkeiten, so der Vereinsvorsitzende. Für das Areal sei kein Geld für „passivitätsfördernde Geräte wie Wippen, Klettertürme und Karusselle“ nötig, sondern vor allem für Werkzeuge und Baumaterialien. Jährlich müsste für einen Abenteuerspielplatz mit zwei Mitarbeitern rund 150 000 Euro veranschlagt werden, so Paris. Dennoch sei dies „ein kostengünstiges Angebot“ im Vergleich etwa zu einem Jugendzentrum.

Denkbar sei auch zunächst eine temporäre Nutzung des Geländes, etwa für zwei bis drei Wochen in den Sommerferien. Dafür müsse das Areal eingezäunt und ein Lastwagen voll Holz geordert werden. „Dann können wir dort Hütten bauen“. Die Kosten dafür lägen bei rund 10 000 Euro, schätzt der Vereinsvorsitzende.

Der Verein Abenteuerspielplatz Riederwald hat bereits ein Konzept für den Rebstockpark erarbeitet, das er in einer der kommenden Sitzung des Ortsbeirats 2 vorstellen könne. Darin ist von einem Gelände die Rede, auf dem es Platz zum Bauen von Hütten und Buden und eine Feuerstelle gibt. Denkbar sei auch ein kleiner Teich sowie ein Garten, in dem Kinder selbst Gemüse und Blumen anbauen können.

In Gebäuden könnten Aufenthalts- und Spielräume entstehen und Werkstätten für das Arbeiten mit Ton, Holz und Metall. Auch Ställe für Tiere wie Esel, Ponies, Schafe, Ziegen, Hühner, Hasen, Meerschweinchen, Enten, Gänse und Pferde seien vorstellbar. Durch sie könnten Verantwortungsgefühl und Beziehungen wachsen – sowohl zwischen den Kindern als auch zu den Tieren und zur Natur.

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