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Schießerei am Straßenstrich in Bockenheim

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Ein Mann schießt seiner ehemaligen Freundin in den Kopf und verletzt sie schwer.

Bei einer Beziehungstat im Frankfurter Stadtteil Bockenheim hat ein Mann seiner ehemaligen Lebensgefährtin in den Kopf geschossen und sie schwer verletzt. Anschließend versuchte er, sich selbst in den Kopf zu schießen und eröffnete das Feuer auf Passanten.

Die Tat ereignete sich nach Polizeiangaben am Dienstagabend gegen 22 Uhr in der Theodor-Heuss-Allee nahe der Messe. Die 29-Jährige soll dort als Prostituierte gearbeitet haben. Der Ex-Freund der Frau, ein 49-Jähriger aus dem Main-Kinzig-Kreis, war aufgetaucht und schoss auf die 29-Jährige. Danach versuchte er sich selbst per Kopfschuss zu töten. Er überlebte leicht verletzt, lag aber stark blutend auf der Straße. Als Passanten ihm zur Hilfe eilen wollten, schoss er auf sie, traf aber nur die Scheibe einer Hausfassade und ein vorbeifahrendes Auto. Auch der Fahrer des Autos blieb unverletzt. „Da war viel Glück im Spiel“, so ein Polizeisprecher. 

Als Motiv für den erweiterten Suizidversuch sieht die Polizei Beziehungsstreitigkeiten. Tatverdächtiger und Opfer sollen zuvor mehrere Jahre liiert gewesen sein. Ansatzpunkte für finanzielle Streitigkeiten gebe es keine. Der 49-Jährige war der Polizei zuvor schon wegen Körperverletzungsdelikten bekannt. Über den Zustand der 29-Jährigen, die aus Hanau kommt, wurde nichts bekannt.

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