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Monika Fischer hat es geschmeckt bei der FR-Führung von „Eat the World“.

Bockenheim

„Stadtteilführung und lukullische Genüsse“

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FR-Leserin Monika Fischer hat die „Eat the World“-Tour in Bockenheim gewonnen. Nun berichtet sie von ihren Erlebnissen.

Warum wollten Sie an der Eat-the-World-Tour mitmachen?
Zunächst finde ich die Gewinnspielaktion der FR toll, man kommt dadurch oft in Bereiche, die sonst nicht der großen Öffentlichkeit zugänglich sind. Die Eat-the-World-Tour hat mich gereizt, weil ich einerseits schon andere Touren des Veranstalters mitgemacht habe (Bahnhofsviertel und Sachsenhausen in Frankfurt, aber auch St. Pauli in Hamburg), weil ich Bockenheim von einer anderen Richtung weiter kennenlernen wollte und, logisch, weil ich gerne esse und lieber kleinen Betrieben den Vorzug gebe.

Was wussten Sie von Bockenheims Gastronomie zuvor, was war neu?
Die Gastro-Szene Bockenheims ist mir nicht bekannt, da ich selber in Bad Homburg lebe. Vor Jahren war ich oft in ein oder zwei Studentencafés, die heute noch existieren. Neu war für mich, wie vielfältig das Angebot der kleinen und Kleinstbetriebe auf der Leipziger Straße ist, man läuft oft in Eile an den Läden vorbei oder geht erst gar nicht in einen Hinterhof.

Was war bei der Tour Ihr größtes Geschmackserlebnis?
Mein Favorit war „Süß und Sauer“, das von zwei persischen Freundinnen betrieben wird. Der dort gereichte Gemüsereis, mit Zimt sehr angenehm aromatisiert, und die dazu angebotene Dill-Joghurt-Sauce war mein persönliches Geschmacks-Highlight.

Wurden Sie auch für Ihre eigenen Kochgewohnheiten inspiriert?
Ja, sicher. Gerade das Kochen mit für die deutsche Küche eher untypischen Kräutern und Gewürzen (Minze, Zimt) finde ich toll – einfach etwas experimentierfreudiger sein oder werden.

Werden Sie die Eat-the-World-Touren weiterempfehlen?
Das habe ich schon oft, weil mir die Mischung zwischen Stadtteilführung und lukullischen Genüssen gut gefällt. Man kommt in Ecken, die man bei „normalen“ Stadtführungen nicht unbedingt zu sehen bekommt und hat gleich auch viel mehr Kontakt zu den Menschen vor Ort. Außerdem gibt Eat-the-World kleinen Läden, Restaurants, Cafés et cetera die Möglichkeit, sich einem neuen, breiteren Publikum zu präsentieren.

Interview: Simon Berninger

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