Wohnen in Frankfurt

Bockenheim: Pläne für Siemens-Areal werden konkreter

  • schließen

Die Nassauische Heimstätte will deutlich mehr geförderten Wohnraum auf dem Siemens-Areal an der Rödelheimer Landstraße errichten. Dazu lässt sie sich vom Projektentwickler Instone Wohnungen bauen.

Die Nassauische Heimstätte will auf dem früheren Siemens-Areal an der Rödelheimer Landstraße in Bockenheim mehr Wohnraum schaffen als zunächst geplant. Statt 1000 Wohnungen ist nun samt Apartments für Studierende von 1200 bis 1700 Wohneinheiten die Rede.

Hintergrund ist, dass die Nassauische Heimstätte vom Projektentwickler Instone, mit dem sie das Projekt stemmt, zwei Baufelder im Südosten des Quartiers erworben hat. Dort wird Instone für das Wohnungsunternehmen rund 210 Wohnungen, ein Studentenhostel mit etwa 175 Zimmern und eine vier- bis fünfgruppige Kindertagesstätte schlüsselfertig errichten. Für das studentische Kurzzeitwohnen ist die Nassauische Heimstätte im Gespräch mit Trägern, etwa dem Studentenwerk Frankfurt. Zum Kaufpreis äußern sich die Unternehmen nicht.

Von den Wohnungen, die Instone für das Unternehmen errichtet, werden nach Angaben der Nassauischen Heimstätte 60 bis 65 Prozent öffentlich gefördert sein. Je etwa zur Hälfte sollen Sozial- und Mittelstandswohnungen entstehen. Damit steige die Förderquote des Unternehmens im künftigen „Schönhof-Viertel“ auf etwa 45 Prozent an, sagt Geschäftsführer Constantin Westphal.

Für das Gesamtareal rechnet der Partner Instone dagegen weiterhin von einem Förderanteil von 30 Prozent. Beim Projektentwickler ist auch nach wie vor von einer Gesamtzahl an Wohnungen von rund 2000 die Rede.

Auf dem früher gewerblich genutzten Gelände soll in den kommenden Jahren ein gemischtes Quartier für bis zu 6000 Menschen entstehen – samt Schule, Kitas, Läden, Lokalen und Arztpraxen. Bis Frühjahr kommenden Jahres sollen alle Bestandsgebäude auf dem Areal abgerissen sein. Der Hochbau könnte nach Angaben von Instone im Jahr 2021 beginnen. Die Fertigstellung des Großprojekts ist für 2024 geplant.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare