Wohnen in Bockenheim

Bockenheim: Bagger schaffen Platz für Schönhof-Areal

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Auf dem früheren Siemens-Gelände hat der Abriss begonnen. Mehr als 2000 Wohnungen sollen an der Rödelheimer Landstraße entstehen.

Auf dem früheren Siemens-Gelände an der Rödelheimer Landstraße in Bockenheim hat der Abbruch der früheren Verwaltungsgebäude des Unternehmens begonnen. Auf dem Gelände nahe dem Westbahnhof, wo der Konzern bis 2016 eine Niederlassung unterhielt, wollen die mehrheitlich dem Land gehörende Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt und der Projektentwickler Instone in den nächsten fünf Jahren ein neues Wohnquartier mit mehr als 2000 Wohnungen errichten.

Allein die Nassauische Heimstätte plant, samt Apartments für Studierende 1200 bis 1700 Wohneinheiten zu schaffen. 45 Prozent der Wohnungen in den Gebäuden des öffentlichen Wohnungsunternehmens werden gefördert sein, je zur Hälfte entstehen Sozial- und Mittelstandswohnungen. Für das Gesamtareal ist weiterhin von einer Förderquote von 30 Prozent die Rede.

Planungsdezernent Mike Josef (SPD) spricht von einem lebendigen durchmischten Viertel, von dem alle Bockenheimer etwas hätten. Er wies etwa auf den geplanten 2,8 Hektar großen Park hin, für den bisher bebaute Flächen entsiegelt würden.

In dem Areal sollen außer Wohnungen unter anderem fünf Kitas und eine sogenannte Hybridschule Platz finden, die samt Sporthalle in einem Wohnkomplex unterkommt. 

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