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Beim Blutspendedienst sind derzeit viele Beutel leer.
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Beim Blutspendedienst sind derzeit viele Beutel leer.

Spenderinnen und Spender gesucht

Frankfurt: Blutbedarf steigt in der Stadt stark an

  • Steven Micksch
    VonSteven Micksch
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Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuz in Frankfurt sucht Spenderinnen und Spender. Wegen der Lockerungen sei die Spendebereitschaft auf dem Rückmarsch.

Frankfurt am Main - Seit einigen Tagen ist die Lage beim Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Frankfurt wieder angespannt. Durch die Lockerungen im Alltag wird das Leben für viele Menschen wieder besser. „Für uns wird es schlechter“, sagt Eberhard Weck, Pressesprecher beim DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg und Hessen. Die Versorgungssituation mit Blutkonserven wird wieder schwieriger.

Grund dafür sind zum einen, dass viele Krankenhäuser nun zuvor verschobene Operationen nachholen und dafür Blut benötigen. Zum anderen sind es die Spenderinnen und Spender, die jetzt durch die Lockerungen zunehmend mehr Möglichkeiten haben. „Man musste auf viel verzichten und jetzt kann man mal wieder in den Biergarten oder andere Dinge in der Freizeit machen. Das verstehe ich“, sagt Weck. Die Menschen sollen wieder mehr unternehmen, aber nach Möglichkeit nicht, wenn der Blutspendetermin ist.

Frankfurt: Die Blutspende-Termine des DRK im Überblick

Blut spenden

Alle Termine sind unter www.drk-blutspende.de zu finden. Einfach Ort oder Postleitzahl im Suchfeld eingeben.

Die nächsten Termine für Frankfurt:
21. Juni, Uni-Campus Westend, Nina-Rubinstein-Weg 1,
22., 23. sowie 24. Juni, Institut Frankfurt, Sandhofstraße 1.

Für alle Termine braucht man vorab eine Reservierung. Weitere Infos unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 119 491 1. mic

In den zurückliegenden Monaten war der Blutbedarf merklich zurückgegangen. Der Blutvorrat reichte für vier bis fünf Tage und war gut gefüllt. Mittlerweile aber könne man maximal zwei Tage abdecken. Zusatztermine seien nicht möglich, da alles Personal bereits für die bestehenden gut 100 Termine pro Woche eingeplant ist. „Unser Ziel ist es jetzt eher, dass diese Termine sehr gut ausgelastet werden.“

Frankfurt: Blut wird auch wegen der Corona-Pandemie knapp

Ohne Terminvereinbarung geht bei der Blutspende nichts mehr. Durch die Corona-Pandemie hat sich ein Terminsystem etabliert, das das DRK auch nach Corona beibehalten möchte. „Die Rückmeldungen sind sehr positiv“, sagt Weck. Die Spender:innen müssen nicht warten und werden aufmerksam betreut. Und auch das Personal hat keinen Leerlauf oder Stress, weil plötzlich alle auf einmal kommen. Ein Wermutstropfen für viele: Der Wegfall der Imbissmöglichkeit. Das Beisammensein nach der Spende muss wegen Corona ausfallen. Stattdessen gibt es Verpflegungspäckchen. „Der Imbiss ist etwas, das wir wieder hinbekommen möchten, sobald die Lage es gestattet.“

Kurios, dass das DRK in den Lockdown-Monaten den Spender:innen eher absagen musste, weil die Vorräte ausreichend voll waren. „Das haben manche nicht verstanden.“ Aber da Blut nur begrenzt haltbar ist und nach jeder Spende eine wochenlange Pause eingelegt werden muss, wurde nur so viel Blut genommen, wie auch gebraucht wurde. Nun werden die zuvor geschonten Spenderinnen und Spender ab dringend gebraucht.

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