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Ein Feuer hat in der Nacht auf Sonntag das Restaurant „Blaues Wasser“ vollständig zerstört. 

Feuer

„Blaues Wasser“ brennt ab

  • Stefan Behr
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Die Frankfurter Feuerwehr wehrt sich nach dem Brand des Restaurants „Blaues Wasser“ gegen den Vorwurf der Saumseligkeit.

Ein Feuer hat in der Nacht auf Sonntag das Restaurant „Blaues Wasser“ vollständig zerstört. Laut Polizei brach der Brand gegen 2.30 Uhr in einem Nebengebäude der Gaststätte in der Franziusstraße aus, die vor allem wegen ihres Beach-Clubs beliebt war. Vermutlich ist ein technischer Defekt in einer Küche für das Feuer verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt auch die Polizei nach ihren bisherigen Untersuchungen. Brandstiftung wird derzeit ausgeschlossen.

Obwohl die Feuerwehr mit mehr als 100 Mann im Einsatz war und auch vom Feuerlöschboot unterstützt wurde, konnte sie nicht verhindern, dass das Lokal bis auf die Grundmauern niederbrannte, auch der Außenbereich wurde zerstört. Der Schaden beträgt mehrere 100 000 Euro, ein Mensch wurde nach Angaben der Feuerwehr leicht verletzt und vor Ort behandelt.

Die Feuerwehr wehrt sich jetzt auf Twitter über die am Tag nach dem Feuer in einigen Medien „zitierte Vermutung des betroffenen Gaststättenbetreibers“, der gesagt habe, dass „die Feuerwehr trotz einer nur wenige Hundert Meter entfernten Feuerwache etwa 25 Minuten bis zum Eintreffen an der Einsatzstelle“ gebraucht habe. Dem sei so nicht gewesen, sagt die Feuerwehr und verweist auf ihr Einsatzleitprogramm, das „sämtliche Zeitstempel aller Einsätze lückenlos und gerichtsverwertbar“ dokumentiere. Demnach sei der Notruf um 2.36 Uhr eingegangen, eine Minute später sei Alarm geschlagen worden, um 2.41 Uhr sei das erste Löschfahrzeug am Brandort gewesen.

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