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Es entsteht der Eindruck, dass die Verantwortlichen eine offene Diskussion über die mangelhafte Hebammenversorgung in Frankfurt und mögliche Notlösungen vermeiden möchten. Ein Kommentar.

Es entsteht der Eindruck, dass die Verantwortlichen in Stadtverwaltung und Römerkoalition eine offene Diskussion über die mangelhafte Hebammenversorgung in Frankfurt und mögliche Notlösungen vermeiden möchten.

Warum sonst wurde der Antrag der FDP von September 2018 zwar im November schon vom Sozialausschuss angenommen, vom Stadtparlament kurz darauf aber zur nochmaligen Abstimmung an den Ausschuss zurückverwiesen? Warum wurde der Antrag seitdem kontinuierlich auf die nächste Sitzung verschoben und schließlich im Februar von Sozialausschuss und Parlament abgelehnt?

Warum hat Stadtrat Stefan Majer (Grüne) Ende Februar nicht zumindest die Chance genutzt, den Sozialausschuss darüber zu informieren, dass bald eine Ausschreibung für die Besetzung der angekündigten Koordinationsstelle beginnt? Schließlich war die Besetzung der Stelle schon für Mitte Januar angekündigt.

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Statt Anträge zum Thema vor sich herzuschieben, bis die Verwaltung ihr Konzept umgesetzt hat, wäre es besser gewesen, den Vorschlag der FDP im Sozialausschuss zu diskutieren. Vor allem da der Vorschlag der FDP sich nur in Details von den Ideen unterscheidet, die der Runde Tisch Geburtshilfe entwickelt hat und die jetzt umgesetzt werden.

Über die aber hätte es sich gelohnt zu diskutieren.

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