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Bis zu 21 Tonnen weniger CO2 im Jahr

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Von: Fabian Böker

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Tischtennis wird in der Unterliederbacher Sporthalle zukünftig mit LED-Technik beleuchtet.
Tischtennis wird in der Unterliederbacher Sporthalle zukünftig mit LED-Technik beleuchtet. © Andreas Arnold/Archivbild

Die Turngemeinde im westlichen Frankfurter Quartier Unterliederbach stellt die Beleuchtung in ihrer Halle auf LED-Technik um.

Die Turngemeinde Unterliederbach (TGU) wird ihre Hallenbeleuchtung auf LED-Technik umstellen. Das teilte der aktuell rund 1150 Mitglieder starke Verein aus dem Frankfurter Westen mit. Gründe für die Umstellung gebe es genug, heißt es weiter: klimafreundlicher werden, Energiekosten sparen und dabei die Sporthallen für den Wettkampf und Ligabetrieb mit noch besserem Licht ausstatten. Daher sei die Entscheidung auch nicht schwergefallen. Der Verein werde mit der Umstellung jährlich 21 Tonnen CO2-Ausstoß und 61 Prozent an Stromkosten einsparen.

Das kostet aber natürlich erst einmal Geld. Rund 75 000 Euro sind für das Projekt erforderlich. Dabei wird die TGU von der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ unterstützt. Mit dieser Initiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Dabei geht es unter anderem um die Entwicklung langfristiger Strategien oder konkrete Hilfestellungen und investive Fördermaßnahmen.

Weitere finanzielle Förderung erhält der Unterliederbacher Verein aus dem landeseigenen Förderprogramm „Sportland Hessen“ vom Sportamt der Stadt Frankfurt und vom Landessportbund Hessen. Die Umstellung der Hallen-Beleuchtung auf LED soll bereits jetzt in den Sommerferien baulich umgesetzt werden.

Die Turngemeinde bietet aktuell Sport in acht Abteilungen an: Badminton, Leichtathletik, Reha-Sport, Tischtennis, Turnen und Fitness, Volleyball, Kendo und Torball. Infos gibt es unter www.tgu1887.de.

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