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BIG distanziert sich

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Von: Timur Tinç

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BIG-Parteichef Haluk Yildiz (rechts) bei der Pressekonferenz zum Fraktionszusammenschluss mit der BFF.
BIG-Parteichef Haluk Yildiz (rechts) bei der Pressekonferenz zum Fraktionszusammenschluss mit der BFF. © christoph boeckheler*

Das Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit nennt antisemitischen Post von Co-Parteichef Ismet Misirlioglu „menschenverachtend und unverantwortlich“.

In einer Stellungnahme gegenüber der FR hat sich die BIG-Partei von antisemitischen Äußerungen ihres Co-Bundesvorsitzenden Ismet Misirlioglu distanziert. Dieser hatte in einem Facebook-Post auf Türkisch geschrieben: „Während man nur noch von Corona redet, hat man den wahren Virus im Nahen Osten vergessen: Israel.“ Ein Land als Virus zu bezeichnen sei „menschenverachtend und unverantwortlich“ zugleich, hieß es in der Stellungnahme des Vorstands.

Das Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit (BIG) hatte bei den Kommunalwahlen in Frankfurt in Person ihres Bundesvorsitzenden Haluk Yildiz einen Sitz gewonnen. Er hat sich mit den Bürgern für Frankfurt (BFF) zu einer Fraktion im Römer zusammengeschlossen.

Die BIG verwahrt sich zudem gegen den Vorwurf, homophob zu sein. Yildiz hatte bei der Wahl des Grünen-Politikers Belit Onay zum Oberbürgermeister von Hannover auf Facebook ein Bild Onays beim Christopher Street Day sowie mit einer Kippa geteilt und auf Türkisch geschrieben: „Die Grünen arbeiten daran, die Familienwerte zu zerstören.“ In der Stellungnahme heißt es, die BIG sei gegen „jede Indoktrination der Kinder im Sinne des Gender-Mainstreamings sowie gegen die Sexualisierung von Kindern in Kitas und Schulen“. Die Posts seien öffentlich und damit transparent.

Nur sind die einen auf Deutsch, die anderen bewusst auf Türkisch gehalten. tim

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