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Turnkinder üben für ihre Aufführung – aufgenommen 2015.

Griesheim

„Eine wunderbare Promenade“

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Der Vereinsring lädt zum Mainuferfest. Die Vorsitzende des Griesheimer Vereinsrings beantwortet im FR-Interview Fragen rund um die Veranstaltung.

Ursula Schmidt ist Vorsitzende des Griesheimer Vereinsrings. Dieser feiert am Samstag, 18. Juni, von 14-24 Uhr, und am Sonntag, 19. Juni, von 11-18 Uhr sein 29. Mainuferfest. Im Biergarten spielt am Samstag ab 18 Uhr die Band „Was’n“ Hits (80er bis heute). Ab 22.30 Uhr gibt es ein Feuerwerk.

Frau Schmidt, der Vereinsring feiert am Wochenende sein Mainuferfest. In der Einladung heißt es, die Promenade sei einer der schönsten Orte zum Feiern in Frankfurt. Warum?
Ich kenne keinen Stadtteil in Frankfurt, der so eine wunderbare Uferpromenade hat. Fechenheim vielleicht noch. In Griesheim wurde Wohnen am Ufer schon vor Jahrzehnten realisiert, da war das nicht modern. Die Promenade bietet einfach viel, da ist für alle Altersgruppen etwas dabei, Ruhezonen für Ältere, Spielplätze, Tischtennisplatte, Beachvolleyballfeld und dann die Bootsstege. Der Mix von Wohnen und Freizeit schafft eine gute Atmosphäre, auch für unser Fest.

Was kennzeichnet das Fest?
Es ist ein traditionelles Familienfest. Seit 29 Jahren. Natürlich ist es auch für die Vereine interessant, die sich dort präsentieren können. Die Turnerschaft, die Nasebaern und der Athletik-Sport-Verein führen was vor, organisieren Mitmachangebote für die Festgäste. Für Kinder gibt es viele Bastel- und Spielangebote der Griesheimer Kinder- und Jugendeinrichtungen. Die Freiwillige Feuerwehr macht für junge Mitglieder Werbung, ist mit einem Einsatzfahrzeug vor Ort. Für die Kinder ist es immer toll, im Führerhaus zu sitzen.

Beteiligen sich alle Vereine?
15 Institutionen sind dabei, ich wünschte, es würden mehr die Chance ergreifen und sich zeigen – auch wenn es nur an einem Infostand ist. Davon haben wir einige, die Griesheimer können sich dort über Neues austauschen.

Was gibt es denn Neues? Ist die Bürgerinitiative präsent?
Natürlich, aber Neues gibt es nicht viel. Das Braunkohlekraftwerk haben wir ja leider nicht verhindern können, das war eigentlich auch klar, hindert uns aber nicht am Protest. Es ist ja nicht die einzige Auseinandersetzung mit potenziellen Störfallbetrieben, die wir führen. Als nächstes geht es um die geplante Sortier- und Filteranlage für Abfälle. Der Investor hat allerdings noch keine Baupläne beim Regierungspräsidium eingereicht. Und dann stellt sich noch ein Verein vor, der sich für ein Naturkundehaus oder eine Umweltstation im Grüngürtel starkmacht.

Und das Organisatorische? Aus anderen Stadtteilen sind Klagen über Auflagen zu hören.
Einen Termin zu finden war das größte Problem, da haben wir eine ganze Stunde für gebraucht. Ferienzeit, Fußballeuropameisterschaft, Olympia – das mussten wir alles beachten.

Interview: George Grodensky

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