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Die AG "Grüner Daumen" der IGS Nordend siegte in der Kategorie Klassen- und Kleinprojekte.
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Die AG "Grüner Daumen" der IGS Nordend siegte in der Kategorie Klassen- und Kleinprojekte.

Schulen in Frankfurt

Die besten Schulgärten gekürt

  • Jan Klauth
    vonJan Klauth
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Mehr als 2500 Schüler aus 13 Frankfurter Schulen wetteifern um den besten Schulgarten. Schließlich liegen die IGS Nordend und die Pestalozzischule vorn.

Das Gärtnern hat sich ausgezahlt: Sechs Frankfurter Schulen wurden am Donnerstag von der Sparkassen-Stiftung „1822 – Schule und Natur“ für ihre Gartenprojekte ausgezeichnet. In der Kategorie Groß-und Schulprojekte gewannen die Pestalozzischule, die Meisterschule und die Albert-Schweitzer-Schule. In der Kategorie Klassen- und Kleinprojekte die IGS Nordend, die Riedhofschule und die Geschwister-Scholl-Schule.

Mehr als 2500 Schüler aus 13 Schulen nahmen am stadtweiten Wettbewerb teil. „Die Schüler übertrafen das hohe Niveau der Vorjahre“, lobte Ottilie Wenzler, Geschäftsführerin der Stiftung. Seit 35 Jahren verleiht die Stiftung die Preise, viele der ausgezeichneten Schulen begrünen ihre Gärten seit Jahren im Rahmen des Wettbewerbs.

Etwa die Pestalozzischule im Riederwald, die den ersten Platz als Großprojekt erhielt. „Den Schulgarten bewirtschaften wir seit mehr als dreißig Jahren“, sagt Lehrerin Helga Göpper. Neu dazu kamen in diesem Schuljahr Zucchini, Auberginen und Holunder. Drei erste Klassen engagieren sich im Garten an der Vatterstraße in den Projekten „Geheimnisvolle Bohne“, „Suppengärtchen“ und „Grüne Soße“.

Vicky Frank (7) aus der Klasse 1b weiß schon, was mit dem Preisgeld in Höhe von 500 Euro passieren soll. „Wir kaufen neue Schläuche und eine Sprinkleranlage.“ Zudem könnte das Duftbeet des Gartens um mehrere Kräuter erweitert werden, überlegt Lehrerin Helga Göpper. Gewürze und Pflanzen wie etwa Minze verarbeiten die Schüler in der Schulküche zu Limonade weiter, die Auberginen landen auf der selbst gebackenen Pizza.

Ein etwas anderes Gärtner-Konzept verfolgt die IGS Nordend. Seit sechs Jahren betreibt die AG „Grüner Daumen“ einen Schaugarten im nördlichen Teil des Günthersburgparks nahe der Comeniusstraße. „Aus Platzmangel an der Schule mussten wir auf den Park ausweichen“, erinnert sich AG-Leiter Dirk Petrat. Die Kooperation mit dem Grünflächenamt laufe seit Jahren reibungslos. Unter dem Motto „Gärtnern im Quadrat“ bepflanzten die zehn Junggärtner fünf Hochbeete auf dem Areal. „Die Kästen haben wir selbst gebaut, gestrichen und lackiert“, berichtet Schüler Oskar Papadopoulos, der seit vier Jahren dabei ist.

„Obwohl der Garten frei zugänglich ist, hatten wir nie Probleme mit Vandalismus“ betont Petrat. Nur zwei Feigenbäume seien in den Anfangsjahren gestohlen worden. „Die Schilder, die wir neben die Beete aufstellen, weisen darauf hin, wann welches Gemüse erntereif ist“, erklärt der elfjährige Lucas Mainov. Das erlernte Wissen nehmen viele Schüler mit in ihren Alltag, so Petrat. „Auch daheim bin ich zum Hobbygärtner geworden“, berichtet Papadopoulos stolz.

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