Nordend

Besser über Freizeitangebote informieren

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Schüler der IGS Nordend wollen ihren Stadtteil aufwerten.

Die Schüler der IGS Nordend haben sich Gedanken gemacht, was man in ihrem Viertel verbessern könnte. Im Rahmen des Projekts Kinderrechte-Check haben Neuntklässler mit Mädchen und Jungen der Merianschule das Nordend unter die Lupe genommen.

Kinder wüssten oft zu wenig über offene Nachmittagsangebote. Darum möchten die Neuntklässler, dass Tafeln aufgestellt werden, die über Freizeit-Angebote für Kinder und Jugendliche informieren, sagten sie in der Sitzung des Ortsbeirats 3 am Donnerstag. Geeignete Standorte seien etwa am Günthersburgpark-Park, an der Friedberger Warte und am Martin-Luther-Platz. Sie erklärten sich bereit, die Tafeln zu bestücken.

Die Schüler kritisierten zudem, dass die Grünphase der Ampeln in der Hartmann-Ibach-Straße, in der Dortelweiler Straße und der Friedberger Landstraße gerade für kleine Kinder zu kurz sei. Auch seien die Fahrradwege nicht sicher, weil diese oft nicht gut gekennzeichnet seien und von Autofahrern mitbenutzt würden. Wünschenswert wäre nach Ansicht der Neuntklässler ein Skaterpark im Nordend. Der Spielplatz im Günthersburgpark müsste um einen Wasserspender, Flaschencontainer und noch ein Klohäuschen ergänzt werden.

Die Stadtteilpolitiker lobten das Engagement der Schüler und notierten sich die Anregungen. „Wir garantieren, dass wir jeden Punkt beantworten“, sagte Rüdiger Koch (SPD). Möglicherweise könnte man eine Übersicht der Freizeit-Angebote auch in die Schaukästen des Ortsbeirats hängen, sagte Claudia Erhardt (CDU). Oder Tafeln an den Bücherschränken anbringen. Gerne könnten die Schüler die Patenschaft dafür übernehmen.

Die Kinderbeauftragte des Viertels Ulrike Grzimek will beim Stadtschulamt anregen, die Grünphasen an den Ampeln zu überprüfen.

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