Einkaufen in Frankfurt

Beschwerden über B-Ebene

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Die FDP fordert City-Manager, die VGF und Ladenbesitzer zum Dialog auf.

Das neue Citymarketing im Hauptamt unter Leitung von Tarkan Akman könnte bald eine Aufgabe bekommen. Die FDP im Römer fordert die städtischen City-Manager dazu auf, in einen Dialog mit der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) und den Ladenbesitzern in der B-Ebene der Hauptwache zu treten. Der Grund seien die Probleme, die es in der B-Ebene gebe.

Unrat liege herum, es rieche nach Urin, Wände und Fliesen seien schmutzig, sagte Stephanie Wüst, die wirtschaftspolitische Sprecherin der FDP im Römer. „Die Polizei hat regelmäßig Probleme mit aggressiven Männergruppen“, sagte sie. „Gleichzeitig stehen viele Ladengeschäfte leer.“

Einzelhändler klagen

Die FR hatte zuletzt über den Ladenbesitzer Hudeyda Gültekin von „Zigarren Rohn“ berichtet, der sich über die Zustände in der B-Ebene beschwert hatte. Er zahle 3000 Euro Miete im Monat für 30 Quadratmeter Fläche. Für diesen Preis könne er verlangen, dass die VGF die B-Ebene in einem angemessenen Zustand halte. So müssten die Decken dringend saniert werden. Wegen des Leerstands wirke die Passage zum Roßmarkt hin trostlos und verlassen.

„Ich kann gut nachvollziehen, wenn sich Ladenbesitzer und Passanten über die mangelnde Sauberkeit beschweren.“, sagte Stephanie Wüst. Langfristig zögen die Ladenbesitzer weg, wenn in der B-Ebene nichts passiere. Zu den regelmäßigen Gesprächen zwischen den städtischen City-Managern, der VGF und Ladenbesitzern soll auch die Industrie- und Handelskammer hinzugezogen werden.

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