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Auf der Bühne des Theaters Lempenfieber wird ab Freitag wieder gespielt.

Berkersheim

Theaterpremiere im Berkersheimer Lemp

  • Fabian Böker
    vonFabian Böker
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Bühne in Gaststätte öffnet am Freitag wieder, vorerst aber nur für Besucher. Zum Auftakt wird die Komödie „Vier Zimmer, Küche, Leiche“ gezeigt.

Von April bis September ist im Theater Lempenfieber in Berkersheims Gaststätte „Zum Lemp“ immer Saisonpause. So auch dieses Jahr. Am heutigen Freitag öffnet aber wieder die Bühne, gezeigt wird die Komödie „Vier Zimmer, Küche, Leiche“.

Wenn Sven Eric Panitz, der zusammen mit seiner Ehefrau Sabine Koch das kleine Theater betreibt, an die vergangenen Monate denkt, kommen ihm vor allem der März und der April in den Sinn. Denn in diesen beiden Monaten hätte es noch einige – mitunter ausverkaufte – Vorstellungen gegeben. Die mussten dann wegen des Lockdowns ausfallen, „das hat sich in der Kasse bemerkbar gemacht“, sagt Panitz. Auch danach sei die Zeit schwierig gewesen.

Spielplan und Tickets

„Vier Zimmer, Küche, Leiche “ ist am heutigen Freitag um 20 Uhr sowie am Sonntag, 27. September, 18 Uhr, im Theater, Berkersheimer Obergasse 12, zu sehen. Spielplan und Tickets gibt es unterwww.lempenfieber.de.

„Wir konnten ja nichts planen.“ Niemand wusste, wann es weitergeht, den freien Schauspielern konnte nichts angeboten werden, „die Unsicherheit hat alles erschwert“.

Doch vor etwa sechs Wochen kamen von den Behörden Signale, dass es Ende September wieder losgehen kann. Für den Saisonstart holte das Ensemble zwei Stücke wieder hervor. Das erste, „Vier Zimmer, Küche, Leiche“, war noch im Frühjahr auf der Bühne zu sehen. Daher hatten die vier Schauspieler Sabine Koch, Andreas Walther-Schroth, Carolin Isabelle Ruthig und Marc Ermisch den Inhalt noch parat, in der vergangenen Woche gab es lediglich einige lockere Proben.

„Alle konnten sich vorstellen, trotz Corona wieder mit den Proben anzufangen und haben sofort zugesagt“, sagt Sven Eric Panitz erfreut. Manche Szenen mit zu großer Nähe wurden allerdings umgeschrieben. „Den Midestabstand von 1,5 Meter können wir nicht immer einhalten, die Bühne ist nur vier Meter breit“, räumt Panitz ein.

Im Theatersaal der Gaststätte finden 35 Besucher Platz, dank einer geänderten Sitzordnung. Normalerweise können sich 85 Leute das Stück ansehen. Mitte Oktober zeigt das Ensemble „Krach im Chianti“. Das Stück musste im Frühjahr ausfallen. Im November folgt – als neues Werk – „Schatz, die Plätzchen brennen“.

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