Berkersheim

Berkersheim: Hessens Landtagspräsident Rhein will Zugang zum Niddatal wahren

  • Fabian Böker
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In einem Offenen Brief haben die Berkersheimer Vereine ihr Bedenken geäußert, vom Niddatal abgekapselt zu werden. Der hessische Landtagspräsident Boris Rhein teilt Sorge der Vereine.

Der offene Brief, den Berkersheimer Vereine aufgrund ihrer Sorge über eine drohende Sperrung des Niddatals verfasst haben, ist auch bei Hessens Landtagspräsident Boris Rhein (CDU) angekommen. Und der hat nun darauf geantwortet.

Rhein teilt die Sorgen der Vereine aus Berkersheim, das in seinem Wahlkreis liegt, und unterstützt den Aufruf. Mit diesem wollen die Vereine erreichen, dass im Jahr 2022 nicht beide Zugänge vom Stadtteil ins Niddatal parallel gesperrt werden, wie es derzeit von der Bahn geplant ist. Denn: „Berkersheim und das Niddatal gehören untrennbar zusammen. Die Niddaaue ist für die Menschen in Berkersheim seit jeher Existenzgrundlage, Erholungs- und Rückzugsort und kultureller Treffpunkt zugleich.“

Zur Unterstützung dieses Anliegens bittet Rhein auch den hessischen Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, Tarek Al-Wazir (Grüne), „sich der Sache anzunehmen und auf die in dem Brief dargelegten Punkte hinzuweisen“.

Auch die Frankfurter Römer-Koalition fordert in einem gemeinsamen Antrag, dass die „Zugänglichkeit ins Berkersheimer Niddatal während der Bauarbeiten der Deutschen Bahn zum Ausbau der Main-Weser-Bahn erhalten“ bleibt.  

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