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Berkersheim: Geld für neue Brücke

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Von: Boris Schlepper

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Der Berkersheimer Bahnübergang ist Geschichte. Foto: Christoph Boeckheler
Der Berkersheimer Bahnübergang ist Geschichte. © christoph boeckheler*

Statt einer Unterführung soll nun eine Omega-Brücke am ehemaligen Berkersheimer Bahnübergang entstehen. Magistrat bringt Planungen voran.

Berkersheim. Um den Wegfall des Bahnübergangs an der Berkersheimer Bahnstraße zu kompensieren, will die Stadt eine Omega-Brücke bauen. Der Magistrat hat die geänderte Vorplanung und die Mittel für die weitere Planung des Bauprojekts freigegeben. Noch fehlt der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung. Die Gesamtkosten werden auf rund 12,3 Millionen Euro geschätzt. Die Stadt strebt einen Baubeginn für 2024/2025 an.

„Das sind gute Nachrichten, vor allem für die Bevölkerung in Berkersheim und Harheim“, sagt Mobilitätsdezernent Stefan Majer (Grüne). Die derzeit von der Deutschen Bahn eingerichtete provisorische Brücke könne kein Dauerzustand bleiben. Der geplante Ersatz sei „vor allem für den landwirtschaftlichen Verkehr und den ÖPNV im Frankfurter Norden essentiell. Ergänzend zu der Brücke entsteht eine eigene Überführung für den Fuß- und Radverkehr, um eine uneingeschränkte und barrierefreie Zuwegung sicherzustellen.“

Mit dem Ausbau der Main-Weser-Bahn fällt der Berkersheimer Bahnübergang dauerhaft weg. Ursprünglich war eine Unterführung vorgesehen. Die hydrogeologischen Baugrundverhältnisse erwiesen sich für eine Straßenunterführung jedoch als sehr anspruchsvoll. Die Kosten wären laut Stadt immens ausgefallen. Deshalb untersuchte die Stadt mit der Bahn drei Varianten mit dem Ziel, anstelle einer Unterführung eine Brücke zu bauen. bos

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