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Berkersheim: Bahnübergang soll Mitte März fertig sein

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Von: Fabian Böker

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Viele Menschen in Berkersheim sorgen sich, dass die Bahn nicht pünktlich mit den Arbeiten am Berkersheimer Bahnhof fertig wird.
Viele Menschen in Berkersheim sorgen sich, dass die Bahn nicht pünktlich mit den Arbeiten am Berkersheimer Bahnhof fertig wird. © christoph boeckheler*

Eine Sprecherin der Deutschen Bahn hat angekündigt, dass die Arbeiten am Berkersheimer Bahnhof nach Plan laufen.

Im Zusammenhang mit dem Ausbau der S 6-Strecke ist es schon zu zahlreichen – teilweise jahrelangen – Verzögerungen gekommen. Ein Termin soll nun aber auf jeden Fall gehalten werden: der 18. März. Dann sollen die Aufzüge am Schienenübergang am Bahnhof Berkersheim in Betrieb genommen und der Steg über die Gleise freigegeben werden. Das sichert die Bahn auf FR-Anfrage zu. Zeitgleich soll der dortige schienengleiche Übergang, der Berkersheim mit Harheim und mit dem Niddatal verbindet, für immer geschlossen werden.

In der Sitzung des Ortsbeirates 10 (Bonames, Berkersheim, Preungesheim, Eckenheim, Frankfurter Berg) am Dienstagabend wurde angezweifelt, dass die Bahn den Zeitplan einhält. Heidi Mohr, die in Berkersheim wohnt, sagte in der Bürgerfragestunde: „Es sieht nicht so aus, als würde das in einem Monat fertig sein.“ Auch Robert Lange (CDU) äußerte sich skeptisch. Er könne sich angesichts der immer wieder vorkommenden Probleme in der Baubranche wegen der Corona-Pandemie nicht vorstellen, „dass am 18. März alles fertig ist“. Abgesehen davon, dass ein Aufzug pro Seite des Bahnübergangs „viel zu wenig ist“.

Eine Sprecherin der Bahn erklärt indes, „dass aktuell alles im Plan liegt und am 18. März alles fertig ist“. Sie betont aber auch: „Das ist ein Plan.“ Unvorhergesehene Verzögerungen könne es immer geben. Die bisherige Geschichte des Ausbaus der S6-Strecke habe das eindrucksvoll gezeigt.

Eine weitere Sorge von Heidi Mohr, Robert Lange und vielen anderen Menschen im Ortsbezirk und vor allem im Stadtteil Berkersheim will die Bahn-Sprecherin aber nehmen: „Wir versprechen, dass der Übergang erst geschlossen wird, wenn Aufzug und Steg fertig sind. Daran gibt es keine Zweifel.“

Robert Lange ist gespannt. Zu oft habe man Versprechen gebrochen, sagt er. Heidi Mohr, als direkt Betroffene, hat Sorgen vor der Schließung. „Wir sind dann abgeschnitten vom Niddatal, das fühlt sich wie im Mittelalter an.“

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