Afrikanische Schweinepest in Deutschland: Die gesamte Wildschwein-Population wird jetzt verstärkt bejagt. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
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Der Ansiedlung von Wildschweinen soll vorgebeugt werden.

Bergen-Enkheim

Wildwuchs bekämpfen

  • Judith Gratza
    vonJudith Gratza
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Die BFF fordern die Stadt auf, die Flächen am Berger Nordhang zu pflegen und von Wildwuchs zu befreien - auch, um der Ansiedlung von Wildschweinen vorzubeugen.

Bergen-Enkheim. Die BFF im Ortsbeirat 16 fordert, die verwilderten Brachflächen „Am Traubenrain“ vom Wildwuchs zu befreien, um den Wildschweinen das Refugium zu entziehen. Die bis zu zwei Meter hohen Disteln, Brombeerhecken, junge Birken und Holunder dienten den Tieren als Deckung, aus der sie heraus angrenzende landwirtschaftlichen Flächen bei der Futtersuche verwüsteten und auch Spaziergängern am Berger Nordhang gefährlich werden könnten, so die Fraktion.

Zudem verteile der Wind die Samen der schwer zu bekämpfenden Disteln über den ganzen Nordhang. Dies führe zu einer Verunkrautung großer Ackerflächen. Da die Stadt die Flächen vor Jahren den örtlichen Bauern aufgekündigt habe, um Ausgleichsareale für das Neubaugebiet Leuchte in Form von Streuobstwiesen nachzuweisen, bittet die BFF jetzt darum, diese Wiesen anzulegen und zu pflegen, oder die Flächen wieder an die Landwirte zu verpachten.

Der Antrag wird in der heutigen Sitzung des Ortsbeirat 16 diskutiert. Das Gremium tagt um 19.30 Uhr in der Stadthalle Bergen, Schelmenburgplatz 2.

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