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Barbara Schwarz und Steffen Krollmann von der AWO in der Milseburgstraße, wo zuletzt der Frankfurter Verband einen Treffpunkt hatte. Foto: Leonhard Hamerski
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Barbara Schwarz und Steffen Krollmann von der AWO in der Milseburgstraße, wo zuletzt der Frankfurter Verband einen Treffpunkt hatte.

Bergen-Enkheim

Treffpunkt für alle Alterstufen

Arbeiterwohlfahrt will neues Stadtteilzentrum in der Milseburgstraße eröffnen. Vereine sollen die Räume anmieten können.

Auf zwei Dinge muss der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bergen-Enkheim noch warten: auf die Handwerker und das Ende der Pandemie. Dann will der Verband in der Milseburgstraße 24a ein neues Stadtteilzentrum eröffnen.

Die Maler waren schon da, um die Räume zu besichtigen, sagt Barbara Schwarz, die Vorsitzende des Bergen-Enkheimer AWO-Ortsvereins. Der Vorraum mit der vergilbten Tapete muss neu gestrichen werden, ebenso der große, helle Saal mit der langen Fensterfassade, in dem die alten Stühle und Tische in der Mitte aufgestapelt stehen. Die Handwerker:innen kommen also bald, nur wann die Pandemie vorbei sein wird, ist ungewiss.

Vielleicht, wenn es gut läuft, könnten schon in zwei Monaten – zumindest mit einem Hygienekonzept – die ersten Veranstaltungen in den Räumen stattfinden. Die AWO möchte hier Seniorentreffen organisieren, „vielleicht zusammen frühstücken“, sagt Schwarz. Auch wolle man „Eltern Zeit schenken“, so nennt das Schwarz. Darunter stellt sie sich vor, dass am Wochenende Eltern ihre Kinder vorbeibringen können. Die Mitglieder, etwa 180 seien es im Stadtteil, würden dann mit den Kleinen spielen und basteln.

Ebenso könnte Schwarz eine Schuldenberatung anbieten. Bisher hätten die Bergen-Enkheimer dafür extra in die Innenstadt fahren müssen. Ein gänzlich ausgefeiltes Programm gebe es aber noch nicht, sagt Steffen Krollmann, Vorsitzender der AWO Frankfurt. Das Angebot solle sich aus den Bedürfnissen der Besucher und Besucherinnen ergeben. Die Voraussetzungen dafür, dass viele Menschen die Angebote annehmen, scheinen zu stimmen. Das zukünftige Stadtteilzentrum liegt zwischen der Seniorenwohnanlage und der Kindertagesstätte Milseburgstraße. „Und es gibt ja nichts Nervigeres, als bei Elterntreffs auf den kleinen Kinderstühlen zu sitzen“, sagt Krollmann. Sprich: Eine Kooperation mit dem Kindergarten läge nahe.

Um die Mietkosten – zwischen 1000 und 1200 Euro, sagt Krollmann – zu refinanzieren, möchte die Arbeiterwohlfahrt die Räume an Bergen-Enkheimer Vereine vermieten. Auch die Volkshochschule habe schon Interesse angemeldet, sagt Schwarz.

Neu ist die Nutzungsidee für diesen Ort nicht. Schon der Frankfurter Verband hatte in denselben Räumen in den 2000er Jahren einen Stadtteiltreff, dann den Betrieb aber eingestellt. Es seien zu wenige Besucher gekommen, als dass sich der Aufwand gelohnt hätte, sagt Schwarz. Aber warum sollte es bei der AWO besser laufen?

Es komme auf die Veranstaltungen an, ob das Angebot auch für die Menschen in Enkheim interessant ist, meinen Schwarz und Krollmann. Der Frankfurter Verband hatte Seniorentreffs veranstaltet und auch Informationsveranstaltungen etwa zu Finanzfragen. Schwarz und Krollmann betonen, dass die Angebote des Stadtteiltreffs sich nicht nur an Seniorinnen und Senioren richten sollen, sondern an alle Altersstufen. Und: Die Pandemie habe den Menschen gezeigt, wie wichtig Räume sind, in denen man sich treffen und kennenlernen kann.

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